[Kino] Robin Hood

Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und es lief – wie ihr unschwer an der Überschrift erkennen könnt – Robin Hood. Im neuesten Streifen von Ridley Scott schwingt Russell Crowe Schwert und Bogen, um nicht wie erwartet die bekannte Robin Hood Story zu erzählen, sondern seine Vorgeschichte. Und das hat richtig gefallen.

Zum einen hab ich mich wirklich ins 12. Jh. versetzt gefühlt, zum anderen wussten die gesehenen Bilder zu begeistern – der Film sieht einfach richtig geil aus. Storymäßig kann man auch nicht meckern, wird man doch mit Witz und kleineren Wendungen immer gut unterhalten. Eine epische bzw. wirklich packende Story á la Herr der Ringe oder Gran Torino sollte man aber nicht erwarten. Als Ersatz dafür bekommt man aber echt gutes (und kein stumpfes) Popcorn-Kino.

Bisschen lächerlich fand ich allerdings die starke Anlehnung an der Soldat James Ryan. Bei manchen Szenen könnte man meinen, dass sie 1:1, nur mit Pfeil und Bogen, nachgestellt wurden. Richtig gelungen ist dagegen der Abspann im Skizzen-Look.

    • Bernhard
    • May 19th, 2010 1:20pm

    Hab den mir am Sonntag auch angeschaut, fand ihn auch gelungen.
    Hat mich ein bisschen an den neuen Sherlock Holmes erinnert, da wurde auch ein bekannter “Held” genommen und dessen Geschichte anders interpretiert…

  1. Naja gut, die Geschichte wurde ja nicht umgeschrieben – es ging ja um die Vorgeschichte.

    • Bernhard
    • May 20th, 2010 9:31am

    Ja, aber auch die Vorgeschichte war ja eigentlich anders. zB, wie er Bruder Tuc (oder wie man den schreibt) kennengelernt hat und noch viele andere Details…

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