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Wenn Unternehmen petzen gehen

Von Google kann man ja halten was man will, fakt ist aber, dass sie Marktführer in vielen Bereichen sind. Und da fühlen sich scheinbar einige andere Firmen angepisst. Anders kann man das von Ciao, Euro-Cities und den deutschen Zeitungsverlegern angestrengte Bußgeldverfahren, welches nun das deutsche Bundeskartellamt eröffnet hat, nicht erklären.

Der Hauptgrund für das Bußgeldverfahren ist die Klage von Ciao, nach der Übernahme durch Microsoft nun von Google benachteiligt zu werden. Zum einen kann man das eigentlich nur sehr schwer beweisen, zum anderen frage ich mich, warum Google sich da nach jemand anderem richten sollte. Es handelt sich hierbei um einen Dienst, der freiwillig genutzt werden kann. Niemand zwingt einen, Google zu verwenden. Man kann genauso gut Bing oder andere Suchmaschinen verwenden.

Die andere Seite, welche mich eigentlich nur noch maßlos nervt, sind die Zeitungsverleger. Haben die denn nicht von den Fehlern der Musikindustrie gelernt? Die analogen Zeiten sind vorbei. Und sie werden, höchstwahrscheinlich, nicht wieder kommen. Es ist schade, dass man unbedingt an alten Erfolgen bzw. Zahlen festhalten will, indem man alles moderne attackiert. Bestes Beispiel: Mein neuer Ebookreader. Tolles Teil, aber warum bitteschön bezahle ich für die digitale Version eines Buches oder einer Zeitung den gleichen Preis, wie für die gedruckte Ausgabe? So kann man neue Technik natürlich auch schlecht machen, weil es in einem Teufelskreis endet. Kein Mensch kauft sich die Ebookreader, weil der Spaß viel zu teuer ist, die Verleger argumentieren dann aber: Es muss so teuer sein, weil es kaum jemand kauft. Ohne Worte…

Und dann die Erklärung der Zeitungsverleger: Google verdient mit ihrem Content Geld. Wer hat denen das denn eingeredet? Es wird doch lediglich die Überschrift sowie 2 Zeilen des Textes angezeigt. Also ich hab noch keine News direkt bei Google gelesen…Wohl eher ist Google der Haupt-Traffik-Lieferrant für die ganzen Nachrichtenseiten, was aber mal wieder geflissentlich übersehen wird.

Mir ist klar, dass versucht wird, die Macht, die von einem einzelnen Unternehmen ausgeht, eindämmen zu wollen. Das mag auch richtig sein. Aber wenn man sich mal im Vergleich zu Google das Thema “Schufa” ansieht, fragt man sich, was gefährlicher ist. Ich habe, Gott sei dank, keine negativen Schufa Einträge, kam mit dem Thema aber durch den letzten Umzug in Berührung. Hätte da was falsches drin gestanden, hätten wir unsere neue Wohnung nicht bekommen. DAS nenne ich mal Macht. Und dass, wohlgemerkt, von einem einzelnen privaten Unternehmen ausgehend. Ohne irgendeine staatliche Kontrolle. Und wenn man dann Berichte sieht, wo Leute zu negativen Einträgen kommen, nur weil jemand mit dem gleichen Namen und Geburtsdatum (Ja, das sind die einzigen beiden Merkmale, mit der die Schufa eine Person identifiziert!) seine Handyrechnung nicht bezahlt hat, dann frage ich mich, wie glaubwürdig dieses System sein kann. Aber leider ist das ein ganz anderes Thema…

Ich bin gespannt, wie sich der Einfluss von Lobbyverbänden und Regierung auf das Netz entwickeln wird. Fest steht aber scheinbar, dass es das Internet, so wie wir es kennen, nicht mehr lange geben wird. Leider. Es gibt einfach zu viele Leute, die alte Werte und Gesetze auf neue Gegebenheiten 1:1 anwenden wollen. Was natürlich nicht funktionieren kann.

Marcel D’avis ist mein neuer Freund

Heureka, 1&1 hat meinem Leid ein Ende gemacht und mich aus meinem DSL Vertrag entlassen. Und dass mit sofortiger Wirkung. Ich bin gerade überglücklich, endlich einen neuen Anschluss, diesmal aber bei der Telekom, anmelden zu können. Ich bin mal gespannt, wie schnell das bei denen klappt.

Mir ist bewusst, dass der rosa Riese damit nun seinen Willen bekommen hat, nämlich Kunden zurück zu gewinnen, aber ab einem bestimmten Punkt ist mir das egal. Nämlich, wenn ich über 2 Monate auf einen DSL Anschluss warten muss und noch hinzu kommt, dass mir niemand sagt, wie lange ich noch warten müsse. Aber gut, das Thema hat sich nun nach langen Diskussionen erledigt und ich kann mich endlich wieder auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich über die neue 1&1 Werbung verärgert war. Denn da wurde einfache und unkomplizierte Hilfe versprochen, von der ich erstmal nichts spürte (Hotline, Email und Briefverkehr). Eine Mail an davis@1und1.de hat aber wirklich ein Wunder gewirkt. Ich hatte sie am Samstag Abend losgeschickt, ein paar Stunden später kam eine automatische Antwort, dass ich mich noch etwas gedulden solle. Durch diverse Blogpost’s vorgewarnt vermutete ich mal wieder die Hinhaltungs-Taktik. Wie sich nun herausstellt, völlig zu Unrecht. Denn bereits heut früh erhielt ich die erfreuliche Mail, dass mein Vertrag heute endet. Zusätzlich hatte ich noch in meiner Kündigung gefordert, dass mir die entstandenen Kosten (Telefon und Monatsgebühren) erstattet werden sollen. Mal schauen, inwieweit man auch da kullant ist.

Es scheint so, als ob 1&1 wirklich aus seinen Fehlern gelernt hat und der Support nun spürbar besser wird. Leider ist es trotzdem traurig, dass man erst jetzt auf diese Idee kommt. Ich bin gespannt, inwieweit sich diese Mentalität wieder in Deutschland etablieren wird….

Ich will doch nur Internet

Es gibt Momente, da kommt man sich vollkommen verarscht vor. Und so ging es mir gerade, als ich die neue 1&1 Werbung sah. Mein Freund Marcel Davis wirbt darin, dass er in Härtefällen gleich mal zum Kunden nach Hause kommt und erst wieder geht, wenn das Problem gelöst ist. Aber halt, warum interessiert mich das eigentlich? Ich habe doch letzte Woche meinen Vertrag gekündigt, oder?

Ja, das habe ich. Eine geschlagene Woche später kam nun die Antwort: “Ihr Vertrag wird zum 17.10.2010 gekündigt. Einer vorzeitigen Kündigung können wir nicht entsprechen”. Als ich diese Zeilen las, dachte ich, dass ich nun komplett spinne. Nach einer bereits zweistelligen Anzahl an Anrufen bei der Hotline (seit diesem Jahr glücklicherweise kostenlos), einer bisherigen Wartezeit auf meinen neuen DSL Anschluss von über 2 Monaten und einer schriftlichen Kündigung mit ausführlicher Erklärung des Sachverhaltes bekommt man eine solche Antwort. Natürlich rief ich gleich wieder bei der Hotline an, um dort zu hören, dass die Ablehnung vollkommen korrekt sei. Meiner etwas ungehaltenen, jedoch trotzdem freundlichen Reaktion wurde gleich relativ pampig entgegengekommen und erst der 2. Mitarbeiter brauchte dann etwas mehr Verständnis für mich auf.

Aber weiter helfen konnte mir keiner. Mir wurde lediglich nahe gelegt, einen weiteren Brief zu schreiben und den Sachverhalt nochmals darzulegen, bezugnehmend auf meine Kündigung. Ja wo sind wir denn hier? Wann ist denn der Grund für eine Kündigung wegen Nichterfüllung erreicht, wenn nicht nach über 2 Monaten Wartezeit? Ich verliere langsam jeden Glauben in guten Service von deutschen Unternehmen, wobei mir natürlich klar ist, dass 1&1 hier eindeutig ein schwarzes Schaf ist…

Also heißt es nun für mich erneut, einen Brief an 1&1 zu verfassen. Gleichzeitig geht noch eine Mail an davis@1und1.de raus. Mal schauen, wann er bei mir klingeln wird…

Updates

Hinter den Kulissen von Netzmensch-Design hat sich ein bisschen was getan. Zum einen habe ich heute meine Wordpress Installation auf die neueste Version ge-updatet, zum anderen sind wir gerade dabei, einen neuen Server einzurichten. Die Antwortzeiten der bisherigen Plattform waren für mich nicht mehr wirklich befriedigend, und so schien eine neue Umgebung die sinnvollste Maßnahme zu sein.

Das Update der Wordpress Installation ging wirklich super reibungslos über die Bühne und war schnell erledigt. Ich muss schon sagen, dass das System sehr gut programmiert ist und für eine Webanwendung beachtliche Funktionen bietet. Und so hat sich gezeigt, dass der Umstieg vom eigenen Blog-System auf Wordpress die richtige Entscheidung war.

Der neue Server wird demnächst fertig eingerichtet sein. Wenn alles glatt läuft, bekommt ihr vom Wechsel gar nichts mit, außer vielleicht, dass die Seite dann schneller lädt ;)

[Update]
Leider läuft die Umstellung doch nicht so problemlos wie erwartet und so war der Blog gerade für eine Weile nicht erreichbar. Ich hab die Domain aber nun wieder auf den alten Server umgebogen, damit erstmal alles wieder erreichbar ist. Am Wochenende werde ich mir das dann nochmal genauer anschauen…

Löst Marcell D’Avis meine 1&1 Probleme?

Wie bereits berichtet sind wir nun seit unserem Umzug in die neue Wohnung offline. Das ist zum einen Teil meine Schuld, seit Ende November aber definitiv das Versagen von 1&1. (siehe älterer Blogeintrag)

Um ehrlich zu sein, hab ich mein Versprechen noch nicht wahr gemacht. Die Weihnachtszeit hatte mich zu sehr eingespannt und ich hatte irgendwie keine Zeit, mich um das Problem zu kümmern. Da ich sowieso 2 Wochen in der Heimat meinen Urlaub verbrachte, hatte ich wohl insgeheim die Hoffnung, dass sich bis zum neuen Jahr eine Lösung ergibt. Hat es natürlich nicht getan.

Nun wirbt 1&1 ja seit neustem mit Herrn Marcell D’Avis, der One-Man-Army, wenn es um Kundenprobleme gibt. Ich nutze diesen Kontakt nun als letzten Strohhalm, um mein Problem doch noch zeitnah in den Griff zu bekommen. Mit Marcel hat nun auch eine kostenfreie 24-Stunden Hotline Einzug gefunden, und so muss man wegen der horrenden Telefonkosten nicht noch verrückter werden. Beim Anruf entpuppte sich die neue Nummer, das war ja klar, als die normale 1&1 Hotline, nur eben unter einer anderen Telefonnummer. Egal, hauptsache erstmal kostenlos. Des weiteren wurde ich in einer Informationsmail darauf hingewiesen, dass 1&1 garantiert, Störungen bis zum nächsten Werktag zu beheben. Also da war ich dann wirklich mal gespannt.

Also schnell das 1&1 Handy geschnappt und die kostenlose 0721/9600 angerufen. Nach über 56 Minuten Warteschleife legte ich erstmal auf und wählte erneut. Wieder durch den Sprachcomputer. Bäm! Verbindung getrennt. Dritter Anruf und vierter Anruf: wieder getrennt. Bei Nummer 5 klingelte es dann wieder und ich befand mich, mal wieder, in der Warteschleife. Und dann, oha, eine 2 Warteschleife. Es meldete sich nach 2 Minuten eine Frauenstimme, der ich mal wieder meine Problematik erklärte. Sie erklärte mir dann, dass das in der Tat kurios sei und leitete mich an das Leitungsmanagement weiter.

Und das hieß mal wieder: Warteschleife. Nach ca. 10 Minuten war dann endlich wieder jemand an der Leitung, dem ich auch wieder meine Problematik schilderte. Auch diese nette Frau konnte mir nicht weiter helfen und verwies mich erneut, diesmal an das Team für Schaltungsfragen…ihr ahnt es schon: Warteschleife. Aber mal mit einer anderen Melodie ;)

Die letzte junge Dame konnte mir dann mehr oder weniger weiter helfen. Nämlich, dass die Telekom inoffiziell verlautbaren hat lassen, dass die derzeitigen Probleme noch bis ende Januar anhalten. Hintergrund ist eine neue Schnittstelle der Telekom für alle anderen DSL Anbieter. Die macht ihrgendwie Probleme, wodurch die Aufträge nicht richtig erfasst werden können. Das heißt nun für mich: Kündigung wegen nicht-Erfüllung und ein Wechsel direkt zur Telekom. Ist zwar etwas teurer, aber hoffentlich um einiges Stressfreier…

Ebook Reader Sony PRS-505

Ein kleines Gadget für 2009 musste es dann doch noch sein ;)

Schon eine ganze Weile hatte ich auf Ebook Reader geschielt, und als ich nun im Buchladen in der Heimat dieses schmucke Teil entdeckte, konnte ich mich nicht mehr so richtig halten. Aber hat sich der Spass nun gelohnt? Lest selbst…

Die erste Frage der meißten Leser wird wohl sein: “Wozu brauch ich denn so einen Mist? Ich will ein echtes Buch in der Hand halten.” oder “Ich kann doch mit meinem Handy lesen.”. Tja, mag sein, aber ein Ebook Reader verbindet die Vorteile beider Ansichten. Zum einen hat mein ein kleines kompaktes Gerät, welches sehr viele Bücher beherbergen kann, zum anderen bietet das spezielle e-Ink Display ein Lesegefühl wie bei einem echten Buch.

Allgemein kann man sagen, dass alle Ebook Reader gleich sind. Denn sie alle verwenden die E-Ink Displays von “E Ink Corporation”. Den Unterschied bringen die restlichen Features wie z.B. das Gehäuse, W-Lan, Suchfunktionen usw. Der PRS-505 verfügt auch über ein Display von “E Ink Corporation” und steuert es mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln bei einer Display-Diagonale 15,5 cm (6 Zoll) an. E-Ink Displays haben die Eigenschaft, extrem lesbar zu sein, da sie gedruckter Schrift sehr ähnlich sind. Auch direkte Sonneneinstrahlung tut der Lesbarkeit keinen Abbruch, da es nur minimal spiegelt. Diese Eigenschaften bezahlt man aber mit dem Wegfall einer Hintergrundbeleuchtung. Also ist wie beim guten alten Buch immer eine Lampe nötig, wenn man abends im Bett lesen möchte.

Der Sony PRS-505 mit den Abmessungen 175 x 122 x 8 mm verfügt über einen SD(HC)-Card sowie einen Memory Stick Pro Duo Slot. Zusätzlich sind noch 256 MB interner Speicher verbaut, wovon 192 MB frei verwendet werden können. An der unteren Seite befinden sich noch der USB 2.0-Port, ein Netzteil-Anschluss, ein 3,5 Klinke Stecker und die Lautstärketasten. Auf der Front befinden sich Tasten für die Zahleneingabe, zwei Möglichkeiten, um vor- und zurückzublättern (für Links- und Rechtshändler), ein Steuerkreuz für das Menü, eine Zoom-Taste sowie eine Lesezeichen-Taste. Das Gerät wiegt 250g. Da bei einem E-Ink Display nur Strom beim Seitenwechsel verbraucht wird, reicht eine Akkuladung für 7500x blättern. Sehr beachtlich für das kleine Teil, und gerade auf Reisen ist es vorteilhaft, mehrere Bücher durchlesen zu können, ohne einmal den Strom aufladen zu müssen.

Kommen wir zur Software: Der Sony Reader kann die Formate EPUB, BBeB, PDF, Text (txt) und RTF verarbeiten. Für mich sind an der Stelle eigentlich nur txt und PDF interessant, daher kann ich mich zum Handling der anderen Formate nicht äußern. Zusätzliche Spielereien sind die Möglichkeiten, MP3 sowie AAC Musik abzuspielen und JPEG, PNG, GIF und BMP darzustellen. Letztere Funktion finde ich völlig überflüssig, weil e-Ink Displays nicht gerade für die Bildanzeige optimiert sind. Zumal die Bilder natürlich nur in Schwarz-Weiss dargestellt werden können.

Die Funktionen des Systems sind auf ein Minimum begrenzt, was keinesfalls negativ zu werten ist. Man kann sich seine Bücher nach Titel oder nach Autor sortiert anzeigen lassen, auf seine gespeicherten Lesezeichen zugreifen, Bilder anschauen oder eben Musik abspielen. Hat man ein Buch geöffnet, kann man an der letzten Position weiter lesen, zu einer bestimmten Seite springen oder die Lesezeichen dieses Buches aufrufen. Mittels der seitlich angebrachten Zahlenreihe kann man die einzelnen Menüpunkte direkt anwählen, oder aber Seitenzahlen eingeben.

Während des Lesens kann man mit den links unten oder mittig rechts angebrachten Tasten vor- und zurückblättern. Lesezeichen setzt man einfach per entsprechender Taste. Über die Zoom-Taste kann man zwischen 3 verschiedenen Text-Darstellungsgrößen wählen.

Fazit
Vorerst bin ich super zufrieden mit dem Teil. Es ist in einem edlen Leder Etui verpackt, bringt ordentlich Akku-Power mit sich und ist super angenehm zum Lesen. Die Möglichkeit, mehrere Hundert Bücher mit sich herum zu schleppen und jederzeit darauf Zugriff zu haben ist schon sehr verlockend. Hinzu kommt die Möglichkeit, Online-Handbücher oder Openbooks auf das Gerät zu transferieren und so bequem unterwegs lesen zu können. Einzig die Umschaltzeit beim Blättern von ca. 1-2 Sekunden ist etwas nervig, aber technisch bedingt.

Gekostet hat der Spass 199€. Mit im Preis drin waren die 2 vorinstallierten Bücher “Querschläger” von Silvia Roth und “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer sowie ein Reisegutschein von “Berge & Meer” im Werte von 100€.

willkommen 2010

So, liebe Leser, es ist soweit, wir sind im zweistelligen Jahreszahlenbereich angelangt. Seit 10 Jahren befinden wir uns nun im 21. Jahrhundert. Und es ist viel passiert. Ich wünsche uns allen, dass das nächste Jahr viel Freude, Liebe, Erfolg und Glück für uns bereit hält und wir uns in einem Jahr wieder diese Glückwünsche aussprechen können.

Einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr wünscht euch der Martin.

meine Weihnachtsgewinne

Als ich die Bestätigungs-Email bekam, war ich wirklich baff. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich etwas gewonnen. Und zwar einen iPod Shuffle mit 2GB Speicher und ein paar tolle Twitter-Kalender.

Den iPod habe ich beim Gewinnspiel vom Idealo Stromvergleich gewonnen. Teilnahmebedingung war es, einen Blogeintrag über das Gewinnspiel zu schreiben, was ich natürlich prompt erledigt hatte, konnte man doch eine aktuelle Konsole oder eben einen der iPods gewinnen. Die Konsole wäre mir natürlich lieber gewesen, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul ;)

Von dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an das Idealo Team, ihr habt mir wirklich ein tolles Geschenk gemacht!

Nach dem gleichen Prinzip gab es auch die Twitter-Kalender von die Druckerrei. Von denen hab ich sogar mehr bekommen, als ausgeschrieben waren, daher würde ich die restlichen hier verlosen. Schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag und am Sonntag, dem 3.1.2010 gebe ich die Gewinner bekannt. Bis dahin habt ihr Zeit. Wenn sich keiner meldet, tapeziere ich eben mein Büro damit ;)

Frohe Weihnachten

Tja liebe Leute, da ist das Jahr 2009 schon wieder rum. Es war eines der turbulentesten Jahre meines Lebens.

Angefangen hatte das Jahr mit dem dem Tot meiner Oma, es folgte die Silberhochzeit meiner Eltern, dann kam der plötzliche und unerwartete Tot meines Vaters. Anfang Sommer hatte ich meine erfolgreiche Abschlussprüfung zum Fachinformatiker absolviert, im August ging es dann weiter mit der Heirat meiner Frau Katja und dem anschließenden Beginn der Arbeit bei meiner neuen Firma “deal united GmbH”. Ich bin super glücklich, da gelandet zu sein, weil es genau die Arbeit ist, die ich gesucht habe.

Tja, alles in allem war es trotzdem ein positives Jahr, und ich freue mich auf das, was uns 2010 erwartet. Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Fest, und vor allem viel Zeit mit eurer Familie. Leider ist es so, dass man erst so richtig merkt, wie wichtig ein Mensch für einen ist, wenn er nicht mehr da ist. In diesem Sinne, feiert schön und vor allem besinnlich und habt einen guten Rutsch ins neue Jahr.

T-Mobiles Web ‘n’ Walk Stick Fusion zerstört Mac OS 10.6

Ich hasse es, wenn mein Rechner spinnt und ich noch nicht mal ansatzweise weiß, wo das Problem liegt…

Und so ging es mir letzte Woche bei der Firmen-Weihnachtsfeier. Mein Macbook sollte die Jukebox miemen, wollte aber nach einem kurzen Neustart einfach nicht mehr hochfahren. Ich war natürlich erstmal perplex, was da nun los war, konnte den Fehler aber nicht finden. Die notorischen Mac-Nörgler fanden es natürlich wieder lustig und der Druck bei mir stieg, das Problem schnell zu finden. Ich hab es natürlich nicht gefunden. Zum Glück hatte ich noch ein Windows XP per Boot Camp installiert, also konnte ich darauf ausweichen.

Am nächsten Tag dann hab ich mich wundgesucht, was denn nun los war. Nach langer Überlegung kamen aber nur die Installation eines neuen NTFS Treibers und ein T-Mobile Web ‘n’ Walk Stick Fusion in Frage. Nach beidem hatte ich bei google gesucht, jedoch schien es da keine Hinweise auf Fehler zu geben. Also kamen nur noch ein Fehler im System oder ein Hardwareproblem in Frage.

Naja, das hieß dann: Neuinstallation. Gesagt, getan. Und das System lief ohne Probleme. Dann wollte ich es nochmal wissen und installierte erneut den Stick. Nach einem Neustart: kein booten mehr möglich, mich tröstet nur ein grauer Bildschirm mit Apfel und Drehscheibchen. Ab diesem Moment war klar: Es ist der Stick.

Also wieder ins Netz und nach einer Lösung suchen: Nach etwas Recherche war dann die Lösung da. Der T-Mobile Verbindungsmanager, der vom Stick installiert wird, überschreibt die Datei libcurl.4.dylib mit einer 32-Bit Version. Da Snow Leopard komplett mit 64 Bit arbeitet, kann es mit der Datei nichts mehr anfangen. Und da es sich um eine zentrale Library handelt, möchten darauf viele Programme zugreifen. Das erklärte dann auch, warum das System noch lief, aber nach dem Neustart nichts mehr ging.

Der Trick, um das System wieder zum Laufen zu bekommen, ist folgender: Man bootet von der Mac OS CD, ruft da das Terminal auf und tippt dort folgendes ein:

cp /usr/lib/libcurl.4.dylib /Volumes/[Macintosh HD]/usr/lib/libcurl.4.dylib

Damit wird die original Datei wieder ins System eingespielt. Nach einem Neustart läuft das System wieder ohne Probleme. Hätte mir das nicht mal einer vor der Neuinstallation sagen können?

Links:

mobile-surfstick.de