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mein neues Macbook (2) – Die Hardware

Und schon sind wir beim ersten Detailartikel zum neuen Baby. Beschämenderweise muss ich zugeben, dass ich nicht in den Apple-Store gepilgert bin, sondern zu Mario’s Lieblingsladen, weil ich nicht extra nach München fahren wollte. Ich war zwar durch den Fernsehkauf von letzter Woche dazu geneigt, Expert mit einem Einkauf zu beglücken, aber leider hatten sie nur Macbook Pro’s vor Ort. Da ich dummerweise die blöde Angewohnheit habe, nicht warten zu können und bei solchen Investitionen das Produkt sofort in der Hand halten will, fiel diese Option also weg. Und so machte ich mich auf zu Media-Markt, um mir das passende Gerät auszusuchen.

Um es mir nicht allzu leicht zu machen, gab es 3 für mich interessante Macbooks: Das weiße ohne Unibody (also die letzte Generation), das neue weiße Unibody Macbook (die aktuelle Generation) und das Macbook Pro 13,1″. Alle 3 waren mit der Geforce 9400m ausgerüstet. Die Preise lagen bei 830 €, 899 € und 1099 €. Da der Preisunterschied jetzt nicht gerade sehr groß war, musste ich also nochmal ganz spontan die Hardware vor Ort auf Unterschiede untersuchen. Wichtig waren für mich die Geforce, der Audioeingang und evtl. der Firewire-Port. Das Macbook der ersten Generation bot alle 3 Punkte, jedoch war die Festplatte lediglich 160Gb groß, es setzte auf DDR2 Ram und verwendete ein normales LCD-Display mit ganzflächiger Hintergrundbeleuchtung.

Für lediglich 70€ mehr kam dann das weiße Unibody Macbook, welches alle Punkte, bis auf den Firewire-Port erfüllte. Für den relativ geringen Aufpreis gab’s 250GB Festplatte, 2GB DDR3 Ram, LED-Backlight Beleuchtung, Mac OS 10.6, den 7-Stunden Akku und das neue Glas-Trackpad mit Gestenfunktion.

Und zum 3. war da noch das Macbook Pro mit dem Alu Unibody. Technisch wurde hier das gleiche wie beim Plastik Unibody geboten, nur kam hier noch ein Firewire-Port hinzu. Leider handelte es sich dabei aber um den neuen Firewire-Standard, sodass ich an diesen meine alte Videokamera nicht anschließen könnte. Für ganze 200€ mehr hätte ich hier auch nur 160GB Festplatte, einen Kartenleser und schmale 200Mhz mehr Prozessorleistung bekommen.

Scheinbar bin ich einer der Wenigen, denen das weiße Plastik gefällt. Für mich steht das noch immer für Apple. Gut, es ist wahrscheinlich nicht ganz so stabil wie die Alu-Version, aber den Mehrpreis war es mir nicht wert. Meine Wahl fiel also auf das weiße Unibody Macbook, und bisher habe ich diese noch nicht bereut.

Das Gehäuse

Wie auch die neuen Alu-Macbooks wurde das weiße Plastik (Polycarbonat) Macbook auf das Brick-/Unibody Design umgestellt. Das bedeutet, dass das komplette untere Case aus einem Guss besteht. Das wiederrum heißt, es gibt keine Kanten. Bei einem Großteil der alten Macbooks trat nach einiger Zeit der Fehler auf, dass sich ein Gehäuseteil (direkt unter dem Trackpad) leicht löste und somit Schlitze entstanden. Dies gehört nun der Geschichte an.

Auch die Unterseite wurde neu gestaltet: Sie besteht nun fast komplett aus Gummi. Das hat die 2 großen Vorteile, dass es nicht mehr so heiß auf den Beinen wird, und dass das Macbook extrem rutschfest ist. Um an die Hardware-Innerreien zu gelangen, reicht es, die 8 Schrauben an der Unterseite zu lösen und die Gummischicht zu lösen. Dann hat man direkten Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte.

Die Umrandung der Tastatur ist nun nicht mehr matt, sondern erstrahlt auch im Klavierlack-Design, wie die Außenhülle. Diesen Schritt kann ich nicht ganz nachvollziehen, liegen doch dauernd die Hände auf diesen Flächen. Das führt natürlich zu Schlieren und Fingerabdrücken.

Um den Displayrahmen herum ist nun eine Gummischicht angebracht, die den Innenraum bzw. die Tastatur komplett versiegelt, sobald das Display zugeklappt ist. Eine Gute Idee wie ich finde, da so der Staub (hoffentlich) draußen bleibt. Wo wir gerade beim Klappen sind: Das Display geht nun weiter nach hinten zu klappen als bei den alten Books.

Das Display

Eines der Hardware-Merkmale, was am ehesten bei den Unibody Macbooks auffällt, ist das neue Display. Im Gegensatz zu den älteren Generationen verwendet dieses ein sogn. LED Backlight. Das heißt, dass hinter den Bildpixeln nicht eine große Beleuchtungseinheit sitzt, sondern LED’s. Dadurch kann das Display gleichmäßiger und stromsparender beleuchtet werden. Und das führt zu einer deutlich besseren Bildqualität. Im direkten Vergleich wirkt das Display des alten Macbooks sehr kontrastarm, ganz im Gegensatz zu den kräftigen und knackigen Farben der neuen Version. Einen Beitrag dazu leistet jedoch auch die neue Mac OS Version. In dieser wurde nämlich der Gamma Wert des Systems verändert.

Das Display ist zwar glossy, jedoch spiegelt es angenehm wenig. Dafür hat man aber ein sehr klares und angenehmes Bild. Die Display-Helligkeit hat scheinbar auch etwas zugenommen, was aber auch mit der LED Backlight Beleuchtung zu tun haben kann.

Über dem Display ist die gute alte iSight Webcam installiert, die mit 1,3 Mpixel arbeitet und ein gutes Bild liefert.

Die Anschlüsse

Was die Anzahl der Anschlüsse angeht, habe ich mit dem Neukauf leider einen Rückschritt machen müssen. So wurde beim weißen Unibody Macbook komplett auf den Firewire-Port sowie den zusätzlichen Line-In verzichtet. Ein kleiner Trost ist, dass der Kopfhöreranschluss multifunktional ist. So kann man ihn entweder als Ausgang oder als Eingang verwenden. Dabei kann er sowohl analog als auch digital angesteuert werden. Warum an dieser Stelle von Apple gespart wurde, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Gerade weil Macbooks bei Dj’s sehr beliebt sind, hätte man hier nicht auf den 2. Port verzichten sollen. Aber scheinbar sollen Die Akkustik-Artisten eher zur Pro-Reihe greifen. Für meine Ansprüche reicht es allemal, und falls es wirklich mal eng werden sollte, kann man immer noch eine USB Soundkarte dran stecken. Appropos USB: es sind 2 USB 2.0 Ports vorhanden.

Netzwerkmässig ist alles beim alten geblieben und so sind ein Gigabit Netzwerkanschluss, Wlan mittels Airport und Bluetooth 2.1 vorhanden.

Weggefallen ist auch der normale Display Anschluss, an seine Stelle ist nun der neue Mini-Displayport getreten. Beim Displayport haben sich mehrere große Computer-Herrsteller auf einen Standard geeinigt, der endlich die unterschiedlichen Bildschirmanschlüsse abschafft. Das soll beim Kunden für weniger Verwirrung suchen. Ob das nun Sinn macht oder nicht, sei einmal dahingestellt. Natürlich musste Apple trotzdem sein eigenes Süppchen kochen und hat kurzerhand den Mini-Displayport, also eine verkleinerte Variante des Originals, entwickelt. Mittlerweile wurde dieser aber auch in den offiziellen Standard mit aufgenommen. In Zukunft kann man darauf hoffen, dass alle neuen Monitore und Fernseher über einen Display-Port verfügen werden. Ich bin gespannt, wie schnell sich das durchsetzen wird.

Der Wechsel zum Display Port macht leider meinen alten VGA und S-Video Adapter nutzlos und so musste ich auch an dieser Stelle wieder investieren. Vorerst habe ich auf einen VGA-Ausgang gesetzt, da diese noch immer am weitesten verbreitet sind. Wenn ich ihn benutze, dann meißtens an Beamern. Und da sucht man oft vergebens nach einem DVI-Eingang. Zum VGA-Adapter kann ich aber sagen, dass er scheinbar sehr hochwertig ist. Ich hatte das Macbook gleich mal Testweise an den neuen Fernseher angeschlossen, um darüber einen Film zu schauen. Das Macbook konnte den Fernseher über VGA ohne Probleme mit Full-HD Auflösung ansprechen, es war kein Flimmern oder sonstige Fehler zu bemerken. Zum Vergleich: Mein 24″ Arbeitsmonitor macht da richtig Probleme, gerade bei grauen Flächen ist über VGA ein extremes Flimmern bemerkbar.

Mit dem Wechsel zu Unibody ist auch ein neues Mag-Safe Netzteil hinzu gekommen, welches diesmal ein seitlich angebrachtes Kabel hat. Somit geht das Stromkabel nicht mehr Links vom Macbook weg, sondern nach hinten. Angeblich war das ein viel geäußerter Kundenwunsch. Ich persönlich finde es nicht so toll, da der Stecker etwas schwerer anzustecken geht. Beim alten Stecker musste man nur ungefähr in die Nähe des Ports kommen, schon rastete dieser dank des Magnets sofort ein.

Gewichen ist nun auch der Infrarot-Sensor an der Vorderseite des Macbooks. Ich habe mich noch nicht mit den neuen Fernbedienungen für die Macs beschäftigt, gehe aber mal davon aus, dass diese nun über Bluetooth kommunizieren. Die tolle Akku-Statusanzeige wurde auch entfernt, diese ist nur noch bei der Pro-Serie vorhanden. Damit war es beim alten Macbook möglich, auch im ausgeschaltenen Zustand den aktuellen Ladestand des Akkus zu prüfen.

Das Trackpad

Eine richtige Neuerung ist das neue Trackpad. Ich hatte bereits ein bisschen an den Alu-Macbooks damit rumgespielt, fand es da aber irgendwie “kalt”. Kann Einbildung sein, aber egal. Das Trackpad der Plastikversion gefällt mir jedenfalls besser. Beide Pads verwenden nun das bruchsichere Glas des Iphone/Ipod touch. Das führt zu einer deutlich besseren “Rutschleistung” und im direkten Vergleich mit dem Vorgänger gefällt mir das schon viel besser. Wobei das alte jetzt nicht unbedingt schlecht war. Das neue ist einfach nur besser. Da auf den Mausbutton komplett verzichtet wurde, ist das Trackpad nochmal um ca. einen cm größer geworden. Anstelle eines Buttons drückt man nun einfach das ganze Pad an der unteren Kante nach unten, um zu klicken. Ich fand das anfangs eigentlich nicht so cool, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und bin nun super zufrieden damit.

Das richtige Killerfeature sind aber die Gesten, denn das neue Touchpad kann nun richtiges Multitouch. Die Gesten varieren von einem Finger bis zu 4 Fingern. Mit einem Finger funktioniert das Pad wie ein normales Trackpad, mit 2 Fingern wird gescrollt (in X und Y RIchtung), 3 Finger dienen der Vor- und Zurück-Funktion (z.B. im Browser) und mit 4 Fingern kann man die laufenden Programmfenster steuern. Dabei bedeutet ein Wisch nach unten, dass alle geöffneten Programmfenster auf einmal angezeigt werden, ein Wisch nach oben, dass alles ausgeblendet wird (“Desktop anzeigen” unter Windows) und der Wisch nach links oder rechts bringt den Programmswitcher hervor (das Gleiche wie “alt-Tab”, auch unter Windows). Wenn man es einmal hat, will man es nicht mehr missen.

Die Innerreien

Neben den ausgereiften äußeren Erscheinungsmerkmalen, dem tollen Trackpad, Display und der grandiosen Tastatur bietet auch der Innenraum des Macbooks ordentliche Werte. So werkelt darin ein Intel Core2Duo mit 2,26 Ghz, der über insgesamt 3MB L2 Cache verfügt. Für die weniger technisch versierten: L2 Cache ist nochmal um einiges schneller als Arbeitsspeicher und erlaubt so Datenraten im Gigabytebereich. Je mehr davon verbaut ist, umso besser. Denn der L2 Cache kann spielend Unterschiede beim Takt ausgleichen. Das heißt, dass eine CPU mit mehr Ghz, aber weniger L2 Cache um einiges langsamer sein kann. Muss aber nicht. Das kommt auf die Anwendung an. Aber in den meißten Fällen ist es so.

Als zentrale Speichereinheit dient eine 250Gb Festplate mit 5400 Umdrehungen pro Minute. Das ist nun nicht besonders schnell, dient aber der längeren Akku-Laufzeit und der geringeren Geräuschentwicklung. Dennoch: Man glaubt gar nicht, was der Wechsel zu einer Platte mit 7200 U/min ausmacht. Aber das kann man später ja immernoch nachholen.

Im Auslieferungszustand ist das Unibody mit 2 Gb DDR3 Speicher bestückt, was erstmal ausreichend ist. Ich strebe jedoch schnell ein Update in diesem Bereich an, da Mac OS ein Unix-Derivat ist und sich daher über jeden MB an Arbeitsspeicher freut.

Mein Favorit ist natürlich die mobile Grafikkarte Geforce 9400m. Mit dieser ist es nun endlich auch mit der normalen Macbook-Reihe möglich, auch mal das ein oder andere Spiel anzuzuocken. Da ich ab und zu auf LAN-Partys unterwegs bin spart mir das nun endlich die Schlepperrei von Rechner und Monitor. Die Grafikkarte nutzt bis zu 256 MB vom RAM, sie verwendet also shared Memory. Das ist zwar verpönt und ich bin auch nicht gerade ein Fan davon, aber für die meißten Spiele reicht es.

Für optische Datenträger ist ein 8x Superdrive vorhanden, was so ziemlich alles von CD bis Double Layer DVD brennen kann. Im Gegensatz zum alten Macbook ist es merklich leiser geworden und verzichtet nun auch auf den Check beim Einschalten, ob denn eine CD eingelegt ist.

Fazit

Alles in Allem hat sich das Update für mich gelohnt, denn die Hardware entspricht nun mehr meinen Anforderungen. Inwieweit sich Mac OS 10.6 als Vorteil herauskristalisiert und wie es mit der Gaming-Leistung aussieht: Das erfahrt ihr in den weiteren Artikeln, die morgen und übermorgen folgen…

mein neues Macbook (1) – Einführung

Ja, in letzter Zeit habe ich einige neue Sachen und so wiederholen sich auch die Überschriften. Aber was soll ich sagen: Es ist Weihnachten. Fast. ;)

Ich hatte ja schon eine ganze Weile mit dem Kauf eines neueren Macbooks geliebäugelt. Und letzten Samstag habe ich mir diesen Traum erfüllt. Doch, kommen wir erstmal zur Vorgeschichte: Vor ca. einem Jahr hatte ich mir meinen ersten Mac gekauft. Es handelte sich um das damals aktuelle, weiße Macbook mit 120Gb Festplatte, 1GB Ram und einem 2,1 Ghz Prozessor. Ursprünglich war mir zwar das MB Pro vorgeschwebt, da ich mit dem Teil auch zocken wollte, jedoch musste dieser Plan aufgrund des extrem hohen Preises aufgegeben werden. Da ich aber von den Videos über Mac OS 10.5 Leopard dermaßen von der Apple Plattform überzeugt wurde, entschied ich mich trotzdem für den Mac. Zocken konnte ich ja immerhin auch auf meiner bisherigen Windows-Kiste und der Xbox360.

Ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Ich brauchte zwar 2 Tage, um mich voll an das neue System zu gewöhnen, aber seither will ich nichts anderes mehr haben. Ich war vollständig assimiliert. Und so war auch klar, dass ich der Marke (vorerst) treu bleiben werde. Seit die neuen Macbooks mit Geforce Grafikkarten auf dem Markt waren, hat es mir wieder in den Fingern gejuckt. Endlich war es möglich, “günstig” an einen Mac zu kommen, mit dem man sogar relativ gut zocken kann. Weitere Gründe für mich waren das neue Trackpad, die größere Festplatte, DDR3 Ram, das LED-Backlight Display, die längere Akkulaufzeit und das neue Mac OS 10.6. Abzüglich des Erlöses für mein altes Macbook hat mir der Wechsel zum neuen Gerät ein gutes Preis-Leistungsverhältnis gebracht.

Ob das Macbook meine Anforderungen zum zocken erfüllt und ob sich der Umstieg auch unter den anderen Gesichtspunkten gelohnt hat, erfahrt ihr in dieser Artikelreihe. Voraussichtlich wird es 3 Artikel geben: Hardware, Software und Spiele. Da kann sich natürlich noch ändern, dient aber erstmal als grobe Vorgabe. Auf jeden Fall versuche ich, jeden Tag einen der Artikel zu bringen. Es bleibt also spannend…

Ps: Keine Angst, die restlichen Artikel sind um einiges umfangreicher ;)

PHP – Sichere Datenübertragung mit GET

Auch in Zeiten von Webservices, soap und Co. ist der einfache GET-Request noch immer ein guter Freund des PHP Programmierers. Im Gegensatz zu den anderen Methoden ist er extrem einfach und sehr schnell erstellbar.

Das ist gleichermaßen Fluch und Segen. Denn die Einfachheit bezahlt man mit fehlender Kontrolle. So ist es schwer, die Daten sicher zu übertragen und auch den Empfang sicher zu stellen. Doch es ist nicht unmöglich. Und darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen.

Das Hauptproblem an GET ist, dass es komplett in Klartext übertragen wird. Nun kann man die Parameter verschlüsseln, was aber zu einem erhöhten Aufwand beim Entschlüsseln führt, vor allem, wenn man mehrere Parameter übertragen möchte. Da Parameter, die nicht der Authentifizierung dienen, nicht unbedingt verschlüsselt übertragen werden müssen, kann man sich diesen Overhead sparen. Letztendlich möchte man ja nur sicherstellen, dass die Daten korrekt und vollständig an den Empfänger weiter gegeben werden. Das kann man am besten mit einer Checksumme bewerkstelligen.

Nehmen wir einmal an, dass folgende Parameter übertragen werden sollen:
name=Mustermann
vorname=Max
kundennummer=12345
email=max.mustermann@email.com

Die Url würde also folgendermaßen aussehen:
[www.test.de]/[index.php]?name=Mustermann&vorname=Max &kundennummer=12345&email=max.mustermann@emailcom

Der Aufruf dieses Links führt dazu, dass die Parameter an die index.php übergeben werden. Doch wie kann diese nun erkennen, ob nicht noch Werte fehlen oder unvollständig sind? Gar nicht. Deswegen behilft man sich mit einer zusätzlichen Checksumme, die man z.B. mittels md5 erstellt:

$checksumme = md5($name.$vorname.$kundennummer.$email);

Die Funktion md5 liefert einen 32-Stelligen Code, der nur durch genau diese Parameter zustande kommt. Ändert sich auch nur ein Zeichen in einem der Parameter, sieht die Checksumme schon wieder komplett anders aus. Daher nennt man md5 auch eine Einwegfunktion, weil aus dieser Prüfsumme die ursprünglichen Werte nicht mehr zurück errechnet werden können.

Die Url wird also um den Parameter “checksum” erweitert:

[www.test.de]/[index.php]?name=Mustermann&vorname=Max&kundennummer=12345 &email=max.mustermann@emailcom&checksum=738ACD43857AB32758BB3175837592492

Das Script auf der Empfängerseite kann nun die gleiche md5 Funktion mit genau der gleichen Reihenfolge der Parameter ausführen und das Ergebnis mit der übergebenen Checksumme vergleichen. Wird das gleiche Ergebnis erziehlt, kann man davon ausgehen, dass alle Daten korrekt übertragen wurden.

Schön, jetzt weiß unser Empfänger, dass wir korrekte und vollständige Daten gesendet haben, aber nicht, ob wir berechtigt waren, ihm diese zuzusenden. Also erweitert man die Checksummen-Funktion um ein zusätzliches Passwort, welches nur dem Empfänger zugänglich gemacht wird. Die Sicherheit kann man noch die Reihenfolge der Parameter ändern:

$checksumme = md5($kundennummer.$name.$email.$vorname.$passwort);

Ohne das Passwort ist der Absender nicht in der Lage, eine korrekte Checksumme zu bilden. Somit kann man Daten im Klartext per GET übertragen und trotzdem für deren Authentizität sorgen.

Meine Freunde bei 1&1

Es ist zum Heulen. 4 Wochen sind seit unserem Umzug vergangen, und noch immer bin ich offline.
1&1 hatte mir aber in der ersten Novemberwoche geschrieben, dass der Umzug des Anschlusses nun noch 2-4 Wochen dauern würde. Und irgendwie war es mir klar, dass es nicht so laufen würde…

Also heißt es heute Abend: Hotline. Bin mal gespannt, was die mir da erzählen werden. Laut online Bestellstatus warten sie noch immer auf die Telekom.

Neuer Fernseher (Philips 32-8404)

Wie einige in der letzten Woche vielleicht bei Twitter mitbekommen haben, hatte sich unser Fernseher endültig verabschiedet. Angefangen hatte die Problematik bereits im Oktober. Da ging die gute alte Röhre einfach aus, schaltete sich dann aber wieder von selbst ein. Das ging 2 Wochen so, dann ging er einfach nur noch aus. Nun war er nur noch durch leichte, aber doch bestimmte Schläge zum Laufen zu überreden. Tja, und am Ende ging das Spiel 5-10 mal am Abend, bis er dann am letzten Samstag gar nicht mehr wollte. Problematisch war, dass das Budget recht begrenzt war, da die Wohnungseinrichtung noch immer Priorität hatte.

Also ging es ab zu Mediamarkt. Da wir uns leider die Weihnachtszeit ausgesucht hatten, war da natürlich mal wieder Chaos angesagt. Hinzu kam noch die von mir bereits berichtete Unfähigkeit vieler Mediamarkt Mitarbeiter. Es ist schon traurig, wenn der Kunde dem Verkäufer erklären muss, was der Fernseher kann….

Da ich mich nicht nur auf einseitige Preise festlegen wollte, ging es anschließend zu Expert. Und ich war wirklich positiv über die sehr gute Beratung überrascht. Nachdem ich dort meinen Wunschfernseher gefunden hatte, ging es nochmal zu Mediamarkt, um da die Preise zu vergleichen. Unterdessen wurde ich glücklicherweise von Tobi auf die Flat-TVs von Philips hingewiesen. Denn die bieten ein mir sehr wichtiges Feature: Sie haben ein integriertes Mediacenter. Aber dazu später mehr. Also war der erste Wunschfernseher wieder uninteressant. Nach langer Suche hatte ich den Philips 32-8404 entdeckt, der wirklich sehr ungünstig platziert stand, in dieser Preisklasse aber definitiv die erste Wahl für den Kunden sein sollte. Denn er bietet sehr gute Bildqualität mit einem Full-HD Panel und 100Hz Technik für schlappe 600€. Aber wenn kein Mitarbeiter von Mediamarkt was davon weiß…kein Wunder.

Wenigstens gab es ganz unproblematisch die Möglichkeit, den alten Fernseher gleich vor Ort in den Schrott zu befördern. Also gings nochmal schnell nach Hause, die alte Kiste eingeladen und wieder zurück zu Mediamarkt, da Expert dieses Gerät leider gerade nicht vorrätig hatte. Ich also wieder rein in den Laden, den erstbesten Verkäufer geschnappt “Den da will ich…”. Er fing mit dem schmierigen Mediamarkt grinsen an, ob ich denn noch Fragen hätte. Um unnötige Gespräche gleich zu unterbinden war meine Antwort: “Ist alles geklärt, pack ein das Teil”. Meine Versuche, noch kostenlos ein HDMI Kabel dazu zu bekommen, waren leider nicht erfolgreich, aber man kann ja nicht alles haben…

Tja, und nun lag ein Philips 32-8404 in meinem Kofferraum. Das Gerät ist mit Ambi-Light der ersten Generation ausgestattet. D.h., hinten am Fernseher sind zwei Leuchtleisten mit jeweils 2 unterschiedlich Zonen, die unterschiedlich leuchten können, angebracht. Wenn man z.B. einen Sonnenuntergang über dem Meer ansieht, ist der untere Bereich hinter dem Fernseher blau gefärbt, der obere gelblich. Als ich das zum ersten mal im Laden gesehen hatte, dachte ich erst, dass mir der Spass ziemlich schnell auf den Sack geht. Dem ist aber überhaupt nicht so. Ich kann nämlich nicht mehr ohne ;)

Der riesen Vorteil daran ist nämlich, dass man am Abend nicht mehr auf ein relativ hell leuchtendes Rechteck schaut, sondern eher eine schöne, langsam verlaufende Farbfläche blickt. Es ist wirklich sehr angenehm, was jetzt keine Schleichwerbung sein soll.

Zu Hause angekommen ging es gleich ans Auspacken. Ein Handbuch sucht man vergeblich, es gibt lediglich ein Quick-Start Guide. Alle weiteren Infos liefert das in den Fernseher integrierte Hilfesystem. Und wenn ich ehrlich bin: Man braucht wirklich kein Handbuch. Nach dem Anstecken wurde ich gleich von einem intuitiven Ersteinrichtungs-Guide empfangen, der mich erst nach meiner Sprache fragte, und mir anschließend mehrere, in der Mitte geteilte Bilder zeigte und dann immer fragte, welche Seite mir denn besser gefiele. Anschließend wurde mir mein Ergebnis und dann die Stromsparvariante gezeigt, worauf ich nochmals entscheiden sollte, welche Einstellung ich denn nun verwenden wolle. Ich war von so viel Usability begeistert. Ich hab mich fast wie bei Apple gefühlt.

Mit Anschlüssen ist das Teil eigentlich gut gesegnet: 4x HDMI, 2x Scart, 1x Komponenteneingang, 1x VGA, 1x analog Video, 1x S-Video, 1x Klinke Audio-in, 1x Klinke Audio-out, 1x LAN, 1x USB und einem Antennenanschluss. Zusätzlich gibts einen direkten Audioausgang, um den Sound nicht über den Fernseher, sondern über ein eigenes Audiosystem auszugeben. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, dass die Boxen des Geräts nicht gerade toll klingen. Aber das ist wohl bei jedem Flat so… Mittels EasyLink kann man mit der Fernbedienung des Fernsehers auch Geräte wie den DVD-Player steuern. Da ich über solche Easy-Link-Geräte (noch) nicht verfüge, konnte ich das leider nicht testen.

Das Killerfeature der Philips Fernseher ist aber, wie bereits erwähnt, das integrierte Mediacenter. Der 8404 ist mit einem USB sowie einem LAN Anschluss ausgestattet, die neueren Modelle bieten zusätzlich noch W-LAN. Über diese Schnittstellen kann man relativ leicht auf seine Medien zugreifen. So ist es möglich, eine USB-Festplatte/Stick anzustecken und Filme, Bilder oder Musik direkt abzuspielen, oder man durchsucht das Netzwerk nach freigegebenen Ordnern. Dabei handelt es sich um einfache Windows-Freigaben, d.h. man benötigt keine zusätzliche Software. In diesem Fall bietet sich z.B. eine NAS-Festplatte, also eine Netzwerkfestplatte, als zentrales Archiv an. Das System unterstützt gängige Videoformate, und, jetzt kommts: auch DivX. Das hat mich schon geplättet, hat die Kiste doch meine künsten Erwartungen erfüllt. Mein Plan war nämlich eigentlich, erstmal einen Flat-TV zu besorgen, anschließend ein Mediacenter (welches so ziemlich alle Dateien abspielen kann) und zum Schluss eine große NAS-Festplatte. Mit dem Philips hab ich nun die ersten beiden Schritte erledigt, fehlt nur noch die Festplatte. Aber das ist eine andere Geschichte… ;)

Wie man den Lizenzvereibahrungen entnehmen kann, wird als Betriebssystem Linux verwendet. Sofern man über Internet verfügt, kann darüber die Firmware vollautomatisch auf den neusten Stand gebracht werden. Zusätzlich bietet der Philips das sog. NetTv, mit dem man direkt auf dem Fernseher im Internet surfen kann. Ob man da alle oder nur bestimmte Seiten ansurfen kann weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist YouTube dabei. Da ich wegen unseres Umzugs noch immer offline bin, konnte ich auch diese Funktionen noch nicht testen.

Jetzt hab ich so von dem Teil geschwärmt, und trotzdem gibt es eine Sache, die richtig nervt: die Senderlistensortierung. Wir nutzen einen analogen Kabel-Deutschland Anschluss und haben dadurch eigentlich nur Zugriff auf ca. 30 Sender. Der Fernseher war nun so schlau und hat beim Sendersuchlauf auch gleich alle digitalen Sender, inklusive Sky&Co., gefunden. Nun haben wir eine Senderliste mit ca. 400 Sendern. Erstmal ganz cool, aber leider sind die digitalen Sender alle, bis auf die öffentlichen, verschlüsselt. Und die analogen Kanäle befinden sich rein zufällig am Ende dieser Liste. Auch das wäre nicht so wirklich ein Problem, wenn man die überflüssigen Sender einfach löschen könnte – aber das geht nicht. Leider. Man kann die Sender lediglich ausblenden. Auch das geht ganz gut, aber sobald man einen Sender verschieben will, werden die ausgeblendeten Sender mit angezeigt. Ein Teufelskreis…

Also da habe ich mich echt gefragt, ob die Jungs bei Philips die Teile nicht privat verwenden, denn da sollte doch irgendjemandem mal diese Problematik aufgefallen sein.

Fazit:
Das Teil rockt. Ich bin super glücklich, diesen Fernseher gekauft zu haben. Gut, 42″ oder 46″ hätten mir auch gefallen, aber man muss sich ja steigern können ;)
Wirklich erschrocken war ich über die schlechte Beratung bei Mediamarkt. Wenn ich bedenke, dass da völlig ahnungslose Käufer an diese Verkäufer geraten, wird mir Angst und bange. Ich muss nochmal hervorheben, dass Expert da bei mir extrem gepunktet hat. Wäre es nicht so dringend gewesen, hätte ich auch die paar Tage gewartet und den Fernseher bei denen gekauft. Aber gut, kann man nicht ändern. Mir ist natürlich klar, dass das von Filiale zu Filiale unterschiedlich ist, also kann ich hier nur für Erding sprechen…

[Update 1]
Schade. Wie ich gerade bemerkt habe, kann das Teil doch nicht einfach so auf Netzwerkfreigaben zugreifen. Man benötigt doch eine Medien-Server Software. Der Spass funktioniert mit Windows Media Center, aber auch mit NAS Platten, die das Protokoll unterstützen. Alternativ wird es sicher kostenlose Tools geben, die das erlauben. Sobald ich Netz habe, werde ich mich da mal umschauen…

Mein neuer Blog

Ich war eigentlich lange mit dem Netzcms Blog-Modul zufrieden, aber mittlerweile gibt es einfach zu viele Neuerungen und Entwicklungen, die ich nicht mehr zeitnah nachprogrammiert bekomme. Außerdem hat die Verwendung von Wordpress den Vorteil der breiten Unterstützung, wie z.B. durch Handy- oder Desktop-Clients, aber auch die schnellen Lösungen wie z.B. beim double opt-in Problem für Kommentare sind einfach super.

Der alte blog wird weiter unter der bekannten Adresse verfügbar bleiben, da ich die Leute, die über Google meine älteren Posts finden, nicht ausschließen will.

Leider siehts mit Internet noch immer mau aus, also werde ich wohl von unterwegs bloggen müssen, was aber für nem kurze Zeit sicher gehen wird….