Author Archive

Bitte einsteigen!

Auf ein Neues – mal wieder.

Nach der 30. ICE-Fahrt hörte ich auf zu zählen, doch irgendwann habe ich doch angefangen mich zu fragen: “Wie viele Stunden meines Lebens habe ich in dieser rasenden Personenbeförderung eigentlich schon verbracht?”.
Schade, dass ich keine Punkte sammle, sonst hätte ich mir schon lange den vier Sterne Aufenthalt im Pariser Nobelviertel gönnen können, das neue Messerset wäre auch schon lange meins.

Nichts destotrotz – es ist jedes Mal ein erlebnisreiches und aufregendes Unterfangen.
Es geht ja schon vor der Reise los: Meistens startest du viel zu spät in Richtung Bahnhof und schaffst es dann gerade noch so, deinen Koffer zwischen die Tür zu schmeißen, um somit die Lichtschranke zu blockieren. Jetzt bist du erstmal nass. Es ist Frühling, draußen ist noch Winterjacke angesagt, doch im Wagen erinnert es temperaturmäßig viel eher an den letzten Ägyptenurlaub. Man muss sich aber wirklich keine Sorgen machen – die Klimaanlage funktioniert wie immer wunderbar. Spätestens wenn die zum Auslösen der Temperaturregelung nötige Gradzahl erreicht ist, dauert es maximal eine Minute bis die Waggons abgekühlt und die Passagier fast erfroren sind.

Sabine und das Essen.

Irgendwann hat man es dann auch zu seinem Platz geschafft.
Natürlich, es hat ein bisschen Kraft gekostet, Sabine, ca. 40 Jahre alt auf dem Weg zu Thomas, ihre Chatbekanntschaft aus Bad Hersfeld, davon zu überzeugen, dass sie auf keinen Fall diesen Platz reserviert hat und sie auch auf keinen Fall sitzen kann wo sie will. Und “nein!” der Zug ist keine öffentliche Einrichtung, hier kann man nicht tun und lassen was man will. Auch Du nicht, Sabine!

Platz nehmen, durchatmen und am besten gleich mal das gerade eben beim Bäcker erworbene Gut verzehren. Lieber gleich alles, dann ist es weg. Spätestens bei Kilometer 300 ärgert man sich dann doch und der Weg zum Bordbistro ist unumgänglich. Dort lässt es sich aushalten, wenn man es denn bis dahin schafft. Schließlich muss man sich vorher noch auf einen Hindernisparcours begeben, der wie immer aus folgenden zwei Hauptkomponeten besteht: Koffer, aber vor allem Wehrdienstleistende in allen erdenklichen Variationen. Vielleicht sollte man sich in Zukunft schon vorab mit etwas Tarnfarbe schminken, um dem “Feind” Angst und den nötigen Respekt einzuflößen. Egal was, Hauptsache ich komme ins Bordbistro, ohne mich vorher dem dialektbedingten Sprachbrei des auf dem Boden aalenden Camouflagesalats widmen zu müssen.
Nach dem erbitterten Kampf kann man es sich im Restaurant auf Rädern schon ganz gut gehen lassen, so viel Lob muss sein. Die Deutsche Bahn versucht fernab von Fritten und Currywurst stetig, den Reisenden die ein oder andere kulinarische Wohltat zu servieren. Was sie meiner Meinung nach durch das oft wechselnde Angebot auch immer schaffen. Ach natürlich, der Preis. Ja, der ist hoch, aber wir befinden uns hier auch in einer Eisenbahn und nicht in einem Fachgeschäft für Spezialitäten aus dem Morgenland.

Gut ausgetattet.

Bevor es wieder zurück an den Platz geht, kann man eigentlich noch einen Abstecher auf die sanitären Einrichtungen machen, die mich fast immer zufrieden stellen. Bei der neuen Generation von ICEs findet man vornehmlich saubere Toiletten vor, man hat die Möglichkeit sich nach dem Hände waschen diese auch abzutrocknen und falls es doch mal einen “Vorfall” gibt, dann wird das WC schlichtweg geschlossen. Die Variante, dann auf eine andere Toilette ausweichen zu müssen, ist mir wesentlich lieber als auf unangenehme Sinnesreizungen zu treffen.

Zum Glück kann man sich heutzutage durch Stromzufuhr an jedem Sitzplatz die Fahrzeit gut vertreiben. In fast jeder Reihe sehe ich auf meinen Reisen mindestens einen Laptop stehen. Wunderbar kann man hier seine Arbeit erledigen, seinem Spieltrieb fröhnen oder, so wie es wohl der Großteil vorzieht, einen FIlm ansehen.
Hin und wieder kann ich sogar noch ein Buch, eine Zeitschrift oder gar Lernmaterial entdecken. Man glaubt es kaum, aber der vielseitige Einsatz von Unterhaltungsmedien kennt gerade auf Schienen keine Grenzen.

Man kann natürlich auch schon direkt nach dem Einstieg den einfachen Weg wählen und sich komatös in den Sitz pressen. Ich habe es schon gefühlte hundert Mal probiert, in diesen Zügen zu schlafen – mit wenig Erfolg. Ich weiß einfach nicht, wie ich sitzen soll, um eine möglichst angenehme Ruheposition einzunehmen.
Links und rechts von mir sehe ich aber sehr oft, dass es doch geht. Ich beneide diese Menschen wirklich. Die setzen sich in Leipzig hin und werden erst in Frankfurt wieder wach. Die brauchen dann auch kein Bordbistro, keine Tarnfarbe und keine sanitären Einrichtungen. Nur das Ticket, das brauchen auch die.

Der goldene Jungbulle geht an…

Noch beim Kaffee und ca. 0,5 Kilogramm schwerer, will ich nicht lange warten, um die Auswertung der gerade verspeisten letzten zwei Jungbullen-Stücke vorzunehmen. Es standen noch das Roastbeef bzw. das Rumpsteak, das daraus gewonnen wird und das Entrecôte auf dem Plan. Viele Hinweise und Ratschläge habe ich seit meiner ersten Auswertung erhalten, also habe ich versucht, etwas zu experimentieren.

Vorab ist zu erwähnen, dass ich mir über die Qualität der Ware im Klaren bin. Natürlich bekommt man in der Metro oder bei Galeria Kaufhof qualitativ hochwertigere Ware. Dessen bin ich mir bewusst und wie bereits gestern geschrieben, würde ein echtes Steak vom Farmer aus Georgia noch mehr überzeugen. Genau darum ging es mir aber nicht. Ich wollte herausfinden, was einem der Discounter um die Ecke für wenig Geld auf den Teller legt.
Ich kann schon jetzt sagen, dass man hin und wieder ohne größeren Gewissensbisse darauf zurück greifen kann.

Zum Thema Pfanne: Natürlich ist diese beschichtet, das sollte man bei dem Preis erwarten können. Ein Exemplar aus Gusseisen ist wahrscheinlich zu bevorzugen, aber diese hier, die keck mit ihrem Allherd-Kupferboden daher kommt, ist auch nicht zu verachten.

Das Fleisch habe ich selbstverständlich jedes Mal abgewaschen und mit 100 % Zellstoff abgetupft. So viel Zeit muss sein.

_____________________

Runde zwei. Rumpsteak.

Aber nun zum heutigen Wettbewerb. Während gestern schon das Hüftsteak einen guten Eindruck hinterlassen hat, sollte auf Entrecôte und Rumpsteak noch ein harter Kampf um den ersten Platz zukommen

Das Rumpsteak machte den Anfang und schon beim Auspacken zeigte es sich von seiner Schokoladenseite. Eine prächtige Farbe, ein wenig marmoriert und von wunderbarer Konsistenz. Vielversprechend, mag man meinen. Also ab damit in die Pfanne, die ich diesmal mit Pflanzenöl benetzt hatte. Starke Hitze und dann anbraten – 40 Sekunden von der einen, 40 Sekunden von der anderen Seite. Anschließend die Hitze wieder runter und nochmal von jeder Seite eine Minute brutzeln lassen. In den letzten 20 Sekunden habe ich ein kleines Stück Butter hinzu gegeben. So konnte nichts verbrennen und der Geschmack war garantiert. Schon nach dem Braten war der Anblick mit dem Prädikat “äußerst ansprechend” zu verzeichnen.
Anders als gestern, habe ich das Prachtexemplar nun (bei 80°C abgedeckt auf einem Teller) für 7 Minuten in den Ofen geschoben.

Raus aus dem Ofen.

Wirklich köstlich, was dieses Stück Fleisch schon ohne großer Zugabe von Würzmitteln für einen Geschmack hatte. Nur ein wenig Salz hat der erste Happen bekommen. Ich hätte das ganze Steak in dem Zustand verspeisen können. Dementsprechend groß war also der Gaumenschmaus, als Pfeffer und Kräuter hinzu kamen. Das Fett am Steak machte das Ganze noch viel saftiger und beeindruckend leicht zu kauen.

Hier die Eckdaten zum Rumpsteak vom Jungbullen:

Gewicht: 190 Gramm
Preis: 2,93 Euro
Herkunftsland: Deutschland
Haltbarkeit (beim Kauf): Noch zwei Tage
Zubereitung: 1 Minute und 20 Sekunden in der Pfanne, danach abgedeckt 7 Minuten im Backofen

_____________________

Runde drei. Entrecôte.

Das Entrecôte sollte es also sehr schwer haben. Schon als ich es aus seiner Verpackung geholt habe, kam es mir sehr gebrechlich vor. Ziemlich schwach für einen Jungbullen. Mit Mühe und Not musste ich es zusammenhalten. Nun gut, ich wollte jetzt wissen, was es geschmacklich kann.
Dieses Steak hatte ich nach Hinweisen einer Leserin mit etwas Olivenöl bestrichen und dann zum Braten in die Pfanne gegeben. Zwei Minuten und zwanzig Sekunden musste es darin aushalten. Kurz vor Schluss: Na klar, Butter! Ich konnte nicht widerstehen. Danach wieder in Alufolie und für acht Minuten in den 80°C heißen Ofen.

Wieder raus aus dem Ofen.

Der erste Geschmackseindruck (wie immer nur mit ganz wenig Salz): Schwach!
Mehr Salz, bitte! Auch nicht viel besser. Pfeffer? Hmm, schon besser. Ok, her mit den Kräutern! Na bitte, geht doch. Mit etwas Anlaufschwierigkeiten hat es also auch dieses junge Zweihorn geschafft, mich zufrieden zu stellen. Überzeugen sieht aber anders aus.

Hier die Eckdaten zum Entrecôte vom Jungbullen:

Gewicht: 182 Gramm
Preis: 3,08 Euro
Herkunftsland: Deutschland
Haltbarkeit (beim Kauf): Noch zwei Tage
Zubereitung: 2 Minuten und zwanzig Sekunden in der Pfanne, danach 8 Minuten in Alufolie im Backofen

_____________________

Fazit.

Ganz klar wer also von den drei Kandidaten das Rennen gemacht hat – das Rumpsteak.

Dieser Wettbewerb ist natürlich sehr relativ zu betrachten. Ich habe bei allen drei Steaks unterschiedliche Zubereitungsmethoden angewandt, die sich aber im Grundprinzip ähneln und das Ergebnis an sich nur zum Teil beeinflusst haben. Alles in allem ist die ein oder andere Verschwörungstheorie bestimmt auch noch zu finden und hier und da könnte man mir Vorwürfe machen, was ich alles falsch gemacht habe. Letztendlich hat es mir aber in allen 3 Fällen gut geschmeckt.

Ach und überhaupt: Eigentlich wollte ich nur Fleisch!

Drei Jungbullen kämpfen um den Titel.

Ich sage gleich vorweg: Ich bin kein Koch, vielleicht wäre ich gerne einer, aber nein ich bin keiner.

Alles was hier also geschrieben steht, basiert auf meinem Laien-Wissen. Ich koche wirklich gerne, liebend gerne, aber es gibt für mich noch so vieles zu entdecken und beileibe kenne ich noch nicht jedes Kraut und jedes Süppchen.

Trotzdem wollte ich mich mal dem Thema “Küche” widmen.
Heute im Supermarkt, der auf den Namen “Kaisers” hört, kam es mir in den Sinn, als ich sie da aufgereiht wie Hühner auf der Stange sah – Steaks.
Die strahlten mich als Fleischliebhaber wirklich an und ich musste sie haben. Nein, nicht nur eins. Es mussten drei sein, drei verschiedene. Und deswegen entschied ich mich für folgende Kandidaten, die allesamt vom Jungbullen kamen: Entrecôte, Roastbeef, Hüftsteak. Ich muss eingestehen, dass ich auf Anhieb wahrscheinlich nicht schmecken würde, welcher Kandidat mir da grad durch die Mundhöhle fliegt, aber ich wollte es herausfinden. Also packte ich die -zugegebenermaßen abgepackten- fleischgewordenen Leckerbissen in meinen Einkaufskorb.

Zu Hause angekommen, entschied ich mich, dass das Hüftsteak als erstes in die Pfanne soll. Somit war der zweite Streitpunkt aufgetan: Erst kaufe ich abgepackte Steaks und dann will ich die auch noch in der Pfanne zubereiten. Machen wir uns nichts vor: ich lebe weder in Georgia, noch habe ich einen Weber-Grill auf dem Balkon stehen. Dann aber wenigstens eine Schulte-Ufer-Pfanne, die ich mir mal gegönnt habe (will die Pfanne mal sehen).

Das Fleisch war noch einen Tag haltbar und hatte ein paar graue Stellen (siehe Bild). Das ist aber nicht weiter schlimm, sondern eher ein optischer Makel. Diese Verfärbungen entstehen lediglich dadurch, dass Fleischsaft austritt und somit an dieser Stelle keine roten Blutkörperchen, also kein Hämoglobin, mehr enthalten sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: Butter in die Pfanne, Feuer entzündet, Steak rein. Kurz anbraten. Kurz? Nicht länger als 45 Sekunden von jeder Seite. Raus aus der Pfanne und bevor es in Alufolie gewickelt in den 80°C heißen Ofen geht, kann man es noch minimal salzen. Hier aufpassen: Zu viel Salz macht das Fleisch trocken, also besser später auf dem Teller je nach Bedarf nachsalzen.
Wenn man, so wie ich, das Steak “medium” bis “medium rare” bevorzugt, dann sollte man es ca. 25 Minuten im Backofen garen lassen. Das habe ich dann auch getan.

Das erste der beiden Steaks habe ich direkt verkostet, um nach und nach abzuschmecken, wie ich das zweite am besten würze. Das erste Stück sollte man meiner Meinung nach immer ohne jeglicher Zugabe von Würzmitteln verkosten. In diesem Fall fiel mir die Geschmacksempfindung etwas zu schwach aus, sodass ich beim zweiten Steak mit Pfeffer, Salz und Kräutern der Provence nachwürzte. Dann überzeugte mich auch der Geschmack. Ich bin gespannt wie sich morgen die anderen zwei Kandidaten schlagen werden.

Hier die Eckdaten zum Hüftsteak vom Jungbullen:

Gewicht: 214 Gramm
Preis: 3,62 Euro
Herkunftsland: Deutschland
Haltbarkeit: Noch einen Tag
Zubereitung: 1,5 Minuten in der Pfanne, danach 25 Minuten im Backofen

Eindruck in Tönen: freilaufend, immer gut.

Quelle: http://www.myspace.com/freerangerecordsuk

Kreisende Vögel und stets stilsichere Veröffentlichungen – das sind die Markenzeichen des Londoner Labels “Freerange”.
Bis vor ca. drei Jahren sagte mir die britische Deephouse-Schmiede überhaupt nichts, doch dann lernte ich echte Fans kennen, die mir den Zugang zu dieser Musik ebneten. Schnell stellte ich fest, dass “freerange” (dt. “freilaufend”) nicht nur ein Prädikat für gute Qualität landwirtschaftlicher Produkte ist, sondern auch für elektronische Musik der Meisterklasse ein Begriff ist.

Heute ist das Label aus meiner Musiksammlung nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Manuel Tur, Shur I Kan, Milton Jackson oder Andre Lodemann sind nur ein paar der hochkarätigen Produzenten, die den Releases jedesmal auf’s neue ihren eigenen und vom Sound her unverkennbaren Stempel aufdrücken. Vor allem aber Labelbesitzer Jamie Odell (alias Jimpster, im Bild) hat einen derart wahnsinnig starken Output, dass mir jedesmal die Spucke weg bleibt. Keine Woche vergeht, in der er nicht mit seinen Produktionen die oberen Ränge der Deephouse-Charts erklimmt. Sei es in Form von Remixen oder in eigener Sache – Jimpster always on top!

Dementsprechend gefragt ist er und die übrigen Freerange-Künstler. Heute Barcelona, morgen Paris, übermorgen Berlin. In allen Topclubs der Welt ist der Sound so angesagt wie nie. Dabei gibt es das Label schon seit 1996 (hier eine Liste von Veröffentlichungen) und meine Recherchen ergaben, dass die starke Nachfrage immer konstant war und sich momentan auf einem wirklichen Topniveau befindet. Meiner Meinung nach wird sie das auch bleiben, denn die Ähnlichkeit und somit auch Zeitlosigkeit der Produktionen von damals und heute ist wirklich beeindruckend.

Nicht leicht ist es deßhalb immer den Überblick zu behalten. Fast täglich passiert bei diesem Label was.  Hier ein neues Release, da ein Mix eines hauseigenen Künstlers, noch eine Labelnight in dem ein oder anderen Club und nicht zu vergessen der Podcast (hier hören und gratis abonnieren), der zwei Mal im Monat erscheint.
Wirklich bewundernswert was letztere Komponente für Auswirkungen auf die Beachtung bestimmter Tracks in dieser Szene hat hat.
Fast jeder Titel, der vor Veröffentlichungsdatum im Podcast vorgestellt wird, ist ein paar Wochen später auf Topplatzierungen in den Verkaufscharts von Beatport und Whatpeopleplay wiederzufinden. Nachdem ich Jamie mal darauf angesprochen habe, bezeichnete er das mit seiner britischen Gelassenheit lediglich als “ein positives Zeichen”. Seine Bescheidenheit für mich ein Zeichen des Erfolges.

Quelle: www.myspace.com/freerangerecordsuk

Ganz aktuell gibt es die “Freerange Records Colour Series: Pink 07″ (hier reinhören und kaufen). Eine Zusammenstellung von Tracks diverser Künstler, die in Verbindung zu Freerange stehen. Zum Großteil bereits veröffentlichte Tracks, aber auch vier brandneue Produktionen, die insgesamt 12 Titel ergeben und nach Aussagen diverser Top-Djs “wahre Sounderlebnisse” sind.
Etwas anderes hätte man auch nicht erwartet.

Bildquellen:

Freerange Homepage

Freerange Myspace

jetzt sind es zwei Netzmenschen – Johannes stellt sich vor

Da lieg ich also mit dem Laptop auf dem Schoß, gerade aufgewacht, die Schlaffalte noch quer durch’s Gesicht gezogen und schreibe meine ersten Zeilen in diesem Blog.
Martin, der Macher dieser Seite und gleichzeitig ein langjähriger Freund meinerseits beiderseits (Anm. d. Red.), sitzt währenddessen im rund 600 Kilometer entfernten Erding. Sein Aufruf bei Facebook, in dem er darauf aufmerksam machte, dass er noch Autoren für seinen Blog sucht, ist 16 Stunden her. Seit 2 Minuten schreibe ich.

Das Wetter könnte an diesem Mittwochnachmittag nicht besser sein, hier im Rheinland, in das es mich vor ca. 3 Jahren verschlagen hat. Über 16 Jahre hatte ich an anderen Stationen verbracht. Erst Erfurt, dann Wittichenau (eine Kleinstadt in der Nähe von Dresden), dort wo ich in meinen ersten Jugendjahren auch Martin kennengelernt habe. Trotz der Ferne, die sich bald darauf gebildet hat, haben wir es -moderner Kommunikationsnetzwerke sei dank- geschafft, den Kontakt aufrecht zu halten. “Freundschaft 2.0″ mag man so etwas heute nennen.

Der Bezug wäre also hergestellt, die Verbindungen geklärt.

In der nächsten Zeit werde ich den Blog nun unterstützen dürfen, mit Wort, Bild und Ton. Auf letzterem wird wohl mein Hauptaugenmerk liegen, da Musik und alles was sie so mit sich bringt, keine unwichtige Rolle in meinem Leben spielt.

Gar nicht so klein ist die Freude also darüber, auf einer anderen Plattform als den allseits bekannten, meinem Geschriebenen ein Fundament zu geben, auf dem gelesen, geschaut, gehört, diskutiert, kommentiert und nachgedacht werden kann.