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Der Twitter Kalender

Oh man, ich will dieses Teil haben ;)

Die Aktion zwitschern für den Wandkalender 2010 ist ja mal genau mein Ding, seit ich Twitter vor einem Jahr für mich entdeckt habe. Seither haben sich bereits über 1300 kleine aber feine Statusmeldungen angesammelt, die seit einiger Zeit auch bei Facebook und MeinVZ landen. Ich finde diese Entwicklung wunderbar, weil man so mit einer Aktion alle seine (online-)Freunde erreichen kann.

Links:
Die Druckerrei

1&Telekom = offline oder “Wie verjage ich Kunden”

Die Odyssee mit unserem Internet-Anschluss gleitet langsam aber sicher ins Lächerliche. Fassungslos muss ich mit ansehen, wie die Fritzbox noch immer keine Verbindung aufbauen kann…

Doch beginnen wir von Anfang an: Bereits im September war klar, dass wir umziehen wollten. Nachdem wir uns dann auf den 1. November als Einzugstermin geeinigt hatten, wollte ich schnellstmöglich den Internetumzug beantragen, da ich ja bereits vom letzten Umzug her wusste, wie problematisch die Geschichte sein kann.
Also rief ich gleich die Telekom an, um den Umzug des Telefons zu beantragen. Das war Mitte September. Mir wurde mitgeteilt, dass in dem Haus kein Anschluss mehr frei sei. Falls ich jedoch den Namen der Vormieterin rausbekommen könnte, würde das die Arbeit erleichtern. Man muss dazu sagen, dass die Vormieterin bereits vor einiger Zeit verstorben war und somit der Anschluss sicherlich gekündigt war. Scheinbar sah das die Telekom nicht so. Ich wurde vertröstet, dass die Recherche etwas Zeit in Anspruch nehmen, wird, um genau zu sein 2 Wochen. Gut, also hieß es warten. Nach 2 Wochen rief ich wieder an, um zu erfahren, dass da nichts in meinem Kundenkonto steht. Also erneut alles erklärt. Nun kam die Aussage, dass das Haus nur über 4 Zuleitungen verfügt. Ich dachte, ich spinne. Es handelt sich um ein Haus mit 8 Wohnungen. Es war schwer nachvollziehbar, dass da nur 4 davon einen Telefonanschluss haben. Naja, jedenfalls wurde mein Anliegen mal wieder aufgenommen und die junge Dame wollte umgehend prüfen, wie nun weiter zu verfahren sei. Sie versprach, mich am nächsten Tag zurückzurufen. Natürlich rief sie nicht an. Aller guten Dinge sind drei, also wieder an den Hörer: “Nee, hier ist noch nichts hinterlegt. Ich schau mal kurz nach, wie es mit einem Anschluss aussieht…Mh, die Technik sagt, dass es da Probleme mit einem neuen Anschluss gibt. Ich rufe Sie morgen zurück, damit wir das Problem beheben können.” Natürlich rief auch Sie nicht zurück. Dame Nummer 4: “Nee, hier ist noch nichts hinterlegt. Ich schau mal kurz nach, wie es mit einem Anschluss aussieht…Mh, hier ist einer frei, den nehm ich gleich mal für Sie. Ok, der Umzug ist damit eingeleitet…”. Die Bombe war kurz vor der Detonation. Ich dachte, ich spinne jetzt komplett. Der ganze Ärger, nichts passiert und dann sowas. Wir waren bereits bei 2 Wochen vor dem Umzug angelangt.

Und so ging es nun endlich zu Teil 2, dem Internet. Im Kundenlogin von 1&1 gab es dazu ein extra Formular, welches ausgefüllt und anschließend an eine Faxnummer bzw. Email gesendet werden sollte. Gesagt, getan. Bereits an dieser Stelle sah ich den Hinweis, dass ein Umzug einen Monat im Vorraus angekündigt werden sollte. Mh, also konnte ich mich an der Stelle schonmal auf Verzögerrungen einstellen. Ok, abgeschickt das Zeug. Es kam eine Rückmeldung, dass die Email eingegangen sei und ich dann eine Meldung erhalten würde, wenn die Email bearbeitet werden würde. Zusätzlich gab es noch den Hinweis, dass es mittels des Umzugsformulars wesentlich schneller gehen würde…Zur Erinnerung, dieses Formular hatte ich an diese Mail angehangen. Nach 2 Tagen wieder an die Hotline gewandt: “Ne, hier ist nichts eingegangen….aber ich nehme den Umzug gerne für sie auf…”. Und das war am Montag vor dem Umzug.

Am Donnerstag hatte ich einen Termin mit dem Telekom Techniker, der den Telefonanschluss anschließen sollte. Termin war zwischen 8 und 10 Uhr. Um 11 kam er dann. Als ich meinte, dass ich gerade abhauen wollte, da ich dachte, dass keiner mehr kommt, war seine Antwort: “Nene, wenn wir sagen wir kommen, dann halten wir uns auch daran.” Ich war mir nicht mehr sicher mit den Uhrzeiten des Termins, daher beließ ich es dabei. Meine Frage, ob er die Vorbereitung für DSL nicht schon treffen könne, wurden auch gleich mit einem “Ne, das steht nicht in meinem Auftrag” abgeschmettert. Nachdem er weg war und ich wieder in der alten Wohnung, schaute ich mir nochmal den Brief von der Telekom an: Termin zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr. Ohne Worte…

Am Freitag wurde dann der Umzug unserer Wohnung vollzogen. Bis auf eine leere LKW-Baterrie und eine dadurch zustande gekommene Verzögerrung von ca. 3 Stunden verlief dieser doch alles in Allem relativ entspannt. Am Dienstag dann der nächste Hammer: Ein Brief von 1&1. Man sei von der Telekom informiert worden, dass ich meinen Telefonanschluss umgezogen habe. Sinngemäß kam dann hinzu, dass ich nicht glauben solle, dass dadurch die Kosten für den DSL-Anschluss entfallen bzw. ich damit aus dem Vertrag komme. Das fand ich dann schon ein starkes Stück. Ok, am nächsten Tag dann noch ein Brief: Vielen Dank für die Beauftragung zu einem neuen 1&1 DSL Anschluss. Von jetzt an dauert es ca. 2-4 Wochen, bis sie wieder auf das Internet zugreifen können. Ok, damit konnte ich leben.

Natürlich verstrichen auch die 4 Wochen ohne Regung, also ging es wieder an die Hotline: Ja, der Anschluss ist beantragt, aber die Telekom meldet da eine Störung. Wir kümmern uns umgehend darum. 3 Tage später mein nächster Anruf: “Mh, die Telekom meldet da einen “Chargen-Fehler”. Keine Ahnung, was das ist.” Ok, wieder ein paar Tage gewartet und dann nochmal angerufen, um den absoluten Oberhammer zu hören: “Mh, der Anschluss sollte eigentlich schon seit Mitte November verfügbar sein, die Telekom hat uns da aber einen Fehler gemeldet. Ich kümmere mich darum. Ich gebe ihnen mal eine kostenlose Nummer, unter der sie den aktuellen Bearbeitungsstand abrufen können.” An der Stelle dachte ich, dass der mich verarschen will. Leider wurde in dem Augenblick die Leitung getrennt und eine nette Bandstimme sagte mir, dass die maximale Verbindungszeit zu so einer kostenpflichtigen Nummer überschritten sei bzw. das Kostenlimit erreicht sei. Ich bin auf die Telekomrechnung gespannt…

Für mich war das Thema an dieser Stelle erledigt. Also wurde flux eine Mail an den Umzugsservice verfasst, dass ich von meinem Vertrag wegen Nichterfüllung zurücktreten werde, falls der Anschluss bis zum 16.12. nicht verfügbar sei. Zur Sicherheit hab ich das gleiche nochmal im Loginbereich als Ticket eingestellt. Und jetzt dürft ihr mal raten, wass passiert ist: Nichts. Keine Reaktion auf so eine Mail. Die wollen es doch nicht anders….Also werde ich am Mittwoch kündigen und die Einzugsermächtung zurückziehen. Dann werde ich mal sehen, wie die reagieren und wenn ich aus dem Vertrag raus bin, dann gehe ich zur Telekom. Ist zwar teurer, aber dafür ist dort die Wahrscheinlichkeit um einiges höher, dass ich problemlos einen neuen Anschluss bekomme. Es ist traurig, dass man in der heutigen Zeit so lange um Internet kämpfen muss. Zum Glück habe ich ja noch mein Handy mit Internetflat, sonst wäre ich komplett aufgeschmissen…

Ich werde natürlich umgehend berichten, wenn sich etwas neues ergibt.

Akku nur noch mit halber Kapazität? Hier wird geholfen!

Gestern fand ich im Blog von Chapi eine Diskussion, wann man einen Akku vom Macbook tauschen sollte bzw. wie lange diese eigentlich so halten. Nach über 300 Ladezyklen war sein Akku bereits auf die halbe Kapazität geschrumpft. Was eigentlich nicht sein kann und darf. Da scheinbar die relativ leichte Lösung dieses Problems nicht so geläufig ist, will ich diese hier einmal kurz vorstellen.

Anders als die altbekannten Nickel-Cadmium-Akkus haben Lithium Ionen Akkus den großen Vorteil, nicht dem sogn. Memory Effekt zu erliegen. Dieser Effekt trat schnell auf, wenn man Akkus nicht erst nach dem Entladen (nicht vollständiges Entladen) in das Ladegerät steckte, sondern schon eher. Dadurch kam es dann zu einer “Überladung”, da das Ladegerät davon ausging, dass der Akku leer war. Das dies nicht gerade für die Vitalität des Akkus förderlich war, klingt dann wohl logisch.

Lithium Ionen Akkus haben den Vorteil, intelligent zu sein. Erstens sind die Ladungen in sogn. Zellen unterteilt, welche einzeln abgerufen aber auch geladen werden können. Zusätzlich verfügen sie über eine integrierte Steuerung, die den Memory Effekt verhindern soll, indem nur die Zellen geladen werden, welche auch leer sind. Das alles funktioniert auch wunderbar, nur kommt es scheinbar zu Fehlern in der Logik, wenn man oft z.B. bei 90% Akkustand gleich wieder das Netzteil ansteckt. Diesen Fehler begeht man leider automatisch, wenn man z.B. das Macbook in den Standby versetzt und das Netzteil absteckt, um später das ganze wieder anzustecken und das System wieder zu starten. In der Standby Zeit wurde trotzdem Strom verbraucht, wenn auch wenig. Dieser Strom fehlt nun jedoch, also fängt das Netzteil wieder an zu laden.

Mac OS bzw. das Macbook ist zumindest so schlau und lädt erst ab einem Akkustand von 95%. Doch leider kann man den “modernen Memory Effekt” damit auch nicht verhindern. Es gibt aber einen simplen Trick, um das Ganze rückgängig zu machen:

Man lässt zuerst das Macbook in den Akku-Betrieb gehen, kann aber trotzdem normal damit weiter arbeiten. Wenn die Akkuladung ca. bei unter 3% angelangt ist, fährt das Macbook in der Standardeinstellung in den Standby. Und da belässt man es auch. Bis die Standbylampe nicht mehr leuchtet. Das macht sich am besten über Nacht. Wenn die Lampe aus ist, steckt man das Netzteil wieder an und kann normal weiter arbeiten. Sobald der Akku wieder geladen ist: Netzteil ab und das ganze Spiel von neuem. So trainiert man den Akku langsam aber sicher wieder auf annähernd volle Kapazität.

Zauberrei? Nein, es ist ein einfaches Prinzip. Wenn das Macbook läuft, muss die Akku-Logik eine bestimmte Spannung und genügend Strom zur Verfügung stellen. Je nach Auslastung kann dieser Wert schwanken: Schreibt man etwa nur einen Text im Editor, verbraucht das logischerweise weniger Strom als wenn man z.B. ein grafisch aufwändiges Spiel spielt. Das bedeutet, dass viel Strom in kurzer Zeit zur Verfügung stehen muss. Das ist ja auch die Hauptdisziplin von Akkus, im Gegensatz zu Batterien. Kommt es nun zu einem Fehler in der Logik des Akkus bzw. verliert dieser die Übersicht, welche Zellen nun eigentlich geladen sind, kann er natürlich nicht mehr auf alle Zellen zurückgreifen. Vor allem, wenn viel Strom gebraucht wird, führt das schnell dazu, dass er nicht mehr genug Zellen findet und somit die Kapazität des Akkus scheinbar kleiner ist.

Wenn man nun den Akku leer laufen lässt, dann wird in dieser Zeit ja noch immer relativ viel Strom verbraucht. Das Gerät geht in den Standby und versucht dadurch, die aktuellen Informationen bzw. geöffneten Programme und Dateien zu bewahren. Durch den Wechsel in den Standy passiert aber noch etwas anderes: Das Gerät braucht viel weniger Strom (die Faustregel ist hier: pro Stunde 1% Akkuverbrauch). Die Akkulogik greift nun auf weniger Zellen gleichzeitig zu und kann somit auch einzelne Zellen ansprechen. Das bedeutet, es werden nun auch die Zellen entladen, die vorher nicht mehr verwendet werden konnten. Die Logik weiß nun: aha, diese Zelle ist nun auch leer –> beim nächsten mal laden. Durch die mehrmalige Anwendung werden so nach und nach alle “verlorenen” Zellen bzw. eine Vielzahl davon “gefunden” und die Kapazität steigt. Das ist schon der ganze Trick.

Das Tolle ist, dass er nicht auf Macbooks beschränkt ist, sondern eigentlich auf alle Lithium Ionen Akkus zutrifft. Sprich, man kann so ziemlich alle aktuellen Akkus wieder tunen. Aber: Wenn sie einmal tiefenentladen sind, kann man da auch nicht mehr viel machen. Das passiert z.B., wenn man Akkus sehr lange unbenutzt liegen lässt.

Ich muss hinzufügen: Ein großteil dieses Textes basiert auf meiner Erfahrung und meiner Vorstellung des Vorgangs. Ob das technisch nun wirklich so ist, oder ich hier nur Bullshit erzähle, kann ich nicht wirklich beurteilen. Fakt ist aber: Es funktioniert. Der Akku meines alten Macbooks hat 207 Ladezyklen hinter sich und seine Kapazität liegt gerade bei 96%. Ich muss dazu sagen, dass ich den Trick hier schon eine Weile nicht mehr angewendet habe, also ist da noch mehr drin.

Allgemein sei noch gesagt: Man sollte diese Vorgehensweise alle 2 Monate einmal anwenden, um den Akku einfach mal vollständig leer zu machen und anschließend wieder frisch zu laden. Das schont die Elektronik und hält das Teil fit.

Ich freue mich auf Kommentare mit Erfolgsmeldungen, aber natürlich auch mit Hinweisen, falls ich hier was falsches erzählt habe…

Meine Freunde bei 1&1

Es ist zum Heulen. 4 Wochen sind seit unserem Umzug vergangen, und noch immer bin ich offline.
1&1 hatte mir aber in der ersten Novemberwoche geschrieben, dass der Umzug des Anschlusses nun noch 2-4 Wochen dauern würde. Und irgendwie war es mir klar, dass es nicht so laufen würde…

Also heißt es heute Abend: Hotline. Bin mal gespannt, was die mir da erzählen werden. Laut online Bestellstatus warten sie noch immer auf die Telekom.

Mein neuer Blog

Ich war eigentlich lange mit dem Netzcms Blog-Modul zufrieden, aber mittlerweile gibt es einfach zu viele Neuerungen und Entwicklungen, die ich nicht mehr zeitnah nachprogrammiert bekomme. Außerdem hat die Verwendung von Wordpress den Vorteil der breiten Unterstützung, wie z.B. durch Handy- oder Desktop-Clients, aber auch die schnellen Lösungen wie z.B. beim double opt-in Problem für Kommentare sind einfach super.

Der alte blog wird weiter unter der bekannten Adresse verfügbar bleiben, da ich die Leute, die über Google meine älteren Posts finden, nicht ausschließen will.

Leider siehts mit Internet noch immer mau aus, also werde ich wohl von unterwegs bloggen müssen, was aber für nem kurze Zeit sicher gehen wird….