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Evernote – die überall Notiz

Der Evernote Client hatte mich schon mehrmals im Android Market angelacht, sodass nun endlich mal der Zeitpunkt gekommen war, das Teil zu testen. Und ich muss ehrlich zugeben: mir gefällts. Aber was ist Evernote eigentlich?

Es handelt sich dabei im Prinzip um ein online Notizbuch. Erstmal nicht weiter besonders, aber seine Stärke liegt in der Umsetzung. So gibt es Clients für Windows und Mac, und was noch viel interessanter ist, für fast jede aktuelle mobile Plattform wie etwa iPhone, Android oder WebOS. Mittels unauffälliger Hintergrundsynchronisation wird jedes der Geräte immer auf dem neuesten Stand gehalten, womit man alle seine Notizen immer dabei hat.


Mac Client

Man kann seine Notizen in Form von Text, Bild, Audio oder per Datei ablegen. Vor allem die mobile Variante bildet das sehr schön ab: Per Button kann ich einfach ein Foto schießen, das Diktiergerät starten, einen Text schreiben oder Daten von der SD Karte anhängen. Evernote befindet sich bei mir jetzt erstmal in der Testphase, mal schauen, wie es sich schlägt.


Android Client

In der Basisversion ist Evernote, wie sollte es im Web 2.0 anders sein, kostenlos. Mit dabei sind die genannten Features inklusive 40Mb Traffic im Monat. Möchte man 500Mb Traffic, keine Werbung und die Verbindung über SSL haben, legt man entweder 5€/Monat oder 45€ im Jahr auf den Tisch.

Fazit:
Ja, es ist ein bereits etablierter Dienst, den ich erst jetzt entdeckt habe. Jeder fängt mal an ;)
Ne, also ich finde die Idee wirklich charmant und es ist ziemlich gut umgesetzt. Beide Clients, also Android und Mac Version, die ich bisher getestet habe, wirken stimmig und durchdacht. Ich denke, dass ich für’s erste mit der Free-Version auskomme, da ich eher der Text-Fan bin. Die Audio- und Bild-Notizen sind aber schon verlockend.

iPhone OS 4.0 Multitasking – alles richtig gemacht?

Wahrscheinlich stempelt man mich schon lange als Apple-Fanboy ab, aber auch nach dem gestrigen Event muss ich mal wieder sagen: Daumen hoch, Apple. Ich will mich damit jetzt gar nicht in die Reihen der Apfel Evangelisten einreihen und his steveness huldigen, denn das iPhone OS 4.0 bringt (mal wieder viel zu spät) Neuerungen, die längst Usus sein sollten. Aber eines haben sie mal wieder richtig gemacht: nachgedacht. Absolut begeistert hat mich dabei die Art, wie das iPhone Multitasking handeln wird. Dabei kommt nämlich kein echtes Multitasking im ursprünglichen Sinne zum Einsatz, sondern eher ein Ersatz.

Apple hat sich, laut eigener Aussage, die Apps im Store angesehen und herausgefunden, dass sie eigentlich nur 7 Dienste benötigen, um Multitasking zu ermöglichen: Geo-Daten, Up-/Downloads, Background-Audio, Background VoIP, Task Completion, lokale Notifications, fast App Switching. Das bedeutet im Klartext: das Programm läuft nicht wirklich im Hintergrund weiter, sondern kann in bestimmten Fällen angestoßen werden, erledigt noch schnell eine Aufgabe und beendet sich dann oder wird einfach eingefroren, um beim nächsten Aufruf an dieser Stelle weiter zu machen. Der Vorteil dieser Methode soll sein, dass die Performance des Geräts nicht einbricht, und – noch viel wichtiger – der Akku nicht gleich schlapp macht.

Ich glaube, dass das wirklich der richtige Weg ist, Multitasking auf einem mobilen Gerät sinnvoll zu ermöglichen. Klar, Android kann echtes Multitasking und auf dem Milestone rennt das auch ganz gut, aber leider hakt es doch mal ab und an. Und von den “alten” Android-Geräten will ich mal gar nicht sprechen, denn die verkraften das überhaupt nicht. Doch bevor ich jetzt zu viel Vorfreude versprühe: erstmal schauen, wie die Umsetzung wird. Noch sind es Versprechen und eine Beta. Es wird sich zeigen müssen, ob die 7 Dienste wirklich reichen und ob alle Programme damit reibungslos laufen werden.

Der singende Mac

Ja, ich weiß, der ist alt: Der singende Mac. Wer es noch nicht kennt, einfach mal das Terminal auf eurem Mac starten und folgendes eingeben bzw. einfügen:

osascript -e 'say "This is a silly song silly song silly song this is the silliest song ive ever ever heard So why keep you listening listening listening while you are supposed to work to work to work to work its because i hate my job hate my job hate my job its because i hate my job more than anything else No its because youve no life youve no life youve no life and you better go get one after forwarding this crap" using "cellos"'

Man kann den Text beliebig verändern oder Variablen setzen und sich so z.B. seine Emails vorsingen lassen. Eine nette Spiellerrei, die das Herz des Nerds höher schlagen lässt ;)

[Mac] Schnell die Audio Aus- und Eingabe wechseln

Klickt mal mit gerdückter ALT-Taste auf die Lautstärkeregelung eures Macs, dann passiert folgendes:

So kann man also schnell zwischen den verschiedenen Ein- und Ausgängen umschalten. Sehr praktisch.

SO präsentiert man richtig

Der Typ hats einfach drauf. Er erzählt von seinem Leidensweg, mit Iphone Apps Geld verdienen zu wollen, was zum Schluss auch klappt. Aber seht selbst:

Fiese Mac-Hasser

Die Typen sind ja echt mal gemein. Genial sind aber die Blicke der 3 Berserker ;)