Multitouch – mit dem Fuß
Oh Mann, ich steh auf solchen Scheiss
via Engadget.com
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Oh Mann, ich steh auf solchen Scheiss
via Engadget.com
Mein Traumsetup in Sachen Multimedia-Zentrale nimmt langsam die richtigen Züge an. Kam zuerst der Phillips Ambilight, folgte nun die zugehörige Streaming-Lösung. Zwar kann der der Phillips auch selbst DivX abspielen und per DLNA über UPnP Videostreams aufnehmen, aber leider funktionierte das Ganze nicht so, wie ich mir das vorstellte. Das Abspielen von Videos direkt vom USB Stick bzw. externer Festplatte funktioniert prinzipiell, jedoch kommt es bei fast allen Filmen zu einer Audio/Video Asynchronität. Sprich, der Ton läuft versetzt zum Bild.
Außerdem kann das gute Stück nur zertifizierte DivX Filme richtig abspielen. Ich hab zwar ein entsprechendes Profil in meinem Encoder erzeugen können, jedoch müsste ich nun jedes Video vor dem Anschauen erstmal komplett neu encoden, was mir zu lange dauert. Die nächste Lösung war dann das direkte UPnP Streaming vom Macbook zum Fernseher. Funktionierte auch erstmal ganz gut, aber leider mit einer standardmäßigen Asynchronität von ca. 1 Sekunde. Egal was ich tat, ich bekam diese Lücke nicht weg. Die letzte Lösung sah ich dann in meiner Xbox360, die sowohl vom Stick als auch über UPnP problemlos für Filmvergnügen zu haben war. ABER: Vor allem bei eher ruhigen Filmen kommt doch das Lüftergeräusch der Box durch, was einem langsam aber sicher auf die Nerven geht. Die Steuerung per Controller ist jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Um mich dieser Problematik zu entziehen, gab es nun 2 Möglichkeiten: ein Media-Player oder ein Media-Center Rechner. Aus Kosten-, Platz-, Komfort- und vor allem Geräuschkulissen-Gründen entschied ich mich letztendlich für die erste Lösung. Nach einiger Suche fiel meine Wahl auf den Asus HDP-R1/2A O!Play. Die Kernfeatures, die mich überzeugt hatten, waren der HDMI Anschluss, die Kunden-Bewertungen, die darauf hinwiesen, dass das Teil ALLES abspielt, die Fähigkeit zu 1080p inkl. Upscaling (also das Hochrechnen von Filmen mit niedriegerer Auflösung auf Full HD) und die Möglichkeit, DVD/Bluray-ISOs direkt inkl. Menü damit abspielen zu können. All diese Features in einer Box für ca. 90€ vereint zu bekommen, war schon ziemlich verlockend.
Als ich gestern nach Hause kam, fand ich, wie befürchtet, im Briefkasten die Abholkarte für das Paket, da der Paketbote mich nicht angetroffen hatte. Shit. Naja gut, abwarten also. Eine halbe Stunde später (19 Uhr!) klingelte es allerdings und überraschend stellte ich fest, dass der nette Postbote gelegentlich nochmal eine 2. Runde dreht, um möglichst viele Pakete zu verteilen. Der Abend war gerettet. Ich machte mich natürlich gleich mal flux ans Auspacken und hatte dieses kleine süße Kästchen vor mir stehen. Im Lieferumfang ist zusätzlich noch die Fernbedienung samt Batterien, eine CD (mit Handbuch glaube ich), eine Schnellstart-Broschüre sowie ein AV-Kabel – HDMI wäre mir hier eindeutig lieber gewesen. Nach der problemlosen Ansteckprozedur – HDMI macht einem das Leben wirkliche leichter – lief das Teil auch schon an. Eine kurze Wartezeit später befand ich mich im Mini-Setup, über den ich Sprache, Datum/Uhrzeit sowie das Netzwerk konfigurieren konnte (alle Einstellungen außer Datum/Uhrzeit bleiben auch erhalten, nachdem man den Stecker zieht). Und schon berüßte mich das Hauptmenü. Nachdem ich schnell eine Netzwerkfreigabe auf meinen Mac eingerichtet hatte, wählte ich den Menüpunkt “Film”, anschließend Netzwerk und fand…nichts. Boah, dass war schon ziemlich nervig.

Aber um ehrlich zu sein lag es auch bisschen an mir. Ich hatte bei der vorangegangenen Recherche der Käuferbewertungen in jedem Beitrag gelesen, dass man zuallererst ein Firmware-Update machen sollte, da Asus da sehr aktiv war. Gesagt, getan. Der Sprung von Version 1.07 auf 1.24 schien mir doch sehr verheißungsvoll. Und siehe da, auf einmal lief das Netzwerk problemlos und ich konnte gleich auf die Freigabe zugreifen und die Videos, Bilder und Musik abspielen. Geil! Das Menü reagiert relativ flink und man findet sich sofort zurecht. Einzig die Fernbedienung ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da man sehr genau auf die Box ziehlen muss. Wie ich aber gelesen habe, ist dies ein Problem der Fernbedienung, nicht des Empfängers. Mit Universalfernbedienungen soll es wesentlich besser gehen. Aber egal, mich stört es jetzt nicht so sehr.
Zurück zum Netzwerk, welches sich bei mir etwas abenteuerlich gestaltet: Da meine Frau Kabel überhaupt nicht mag, musste ich mir bereits vor einiger Zeit gedanken machen, wie ich den Phillips ans Netz bekomme, ohne Kabel durch die Wohnung zu ziehen. Die Alternative fand ich mit dem Targa w500v Router, den ich günstig von Tobi erstand – um ehrlich zu sein hat er ihn mir geschenkt
. Mittels der alternativen Firmware Bitswitcher kann man ihn zu einem Access Point umbauen, welcher nun als Brücke zwischen Fernsehecke und Fritzbox dient. Man kann beliebige Geräte per LAN anstecken und schon sind sie per Wlan in das Netzwerk eingebunden. Ja, und so hängt der HDP-R1 indirekt im Wlan. Was der Funktion aber keinen Abbruch tut. Der initiale Load der Filme dauert zwar einen Augenblick, der Abspielvorgang läuft dann aber reibungslos. Lediglich HD Material kommt ins Stocken.
Bisher verfüge ich erst über einen HD-Film, daher ist das noch zu verschmerzen. Bis ich meine Sammlung in dieser Richtung erweitert habe, wird nämlich das fehlende Gerät in meiner Sammlung ergänzt sein: ein NAS. Ich habe beruflich bereits sehr gute Erfahrung mit dem Raid5 NAS Link Station Quad 4.0TB von Buffalo machen können, welches mit 4TB Speicher und Gigabit für ca. 550€ ein ziemlich günstiges Speichermonster ist. Dieses werde ich dann direkt per Lan an die Asus Box bringen, womit HD dann auch kein Problem mehr sein sollte.
Sehr beeindruckt hat mich die sehr gute Bildqualität, die der HDP-R1 liefert. Vom Upscaling bekommt man nicht viel mit, außer, dass das Bild einfach super aussieht. Es gibt keine Ruckler, keine MPEG-Decodierungsfehler, (bisher) keine Asynchronität. Features wie verschiedene Tonspuren usw. konnte ich zwecks fehlendem Quellmaterial noch nicht testen.
Seit der neuen Firmware hat das Teil nun auch das Internet kennengelernt, und so kann man auf Flickr, Piccasa, Wetter, Internetradio sowie Internetfernsehen zugreifen. Warum man hier allerdings kein Youtube integriert hat, bleibt mir schleierhaft. SWF kann das Gerät zumindest abspielen.
Der Bild-Modus wurde leider noch etwas stiefmütterlich behandelt, und so bekommt man eine nicht so wirklich schöne Dia-Show mit billig wirkenden Übergängen und hat kaum irgendwelche Einstellungsmöglichkeiten. Die Musiksparte hab ich noch nicht so genau begutachtet, daher enthalte ich mich da erstmal mit dem Kommentar. Die rege Updateaktivität von Asus ist aber sehr positiv und lässt hoffen, dass es in diesem Bereich bald Nachbesserungen gibt.
Fazit
Ich werde aber in einiger Zeit einen Langzeitbericht abliefern, in dem ich dann hoffentlich nochmal auf die angesprochenden Mängel sowie ungenutze und neu hinzugekommene Features eingehen werde. Bisher bin ich vollkommen zufrieden, das Gerät ist genau das, was es verspricht. Und vor allem ist es das, was ich gesucht habe.
Asus ist sehr bemüht, immer neue Updates zu liefern und die Funktionalitäten zu verbessern bzw. zu erweitern. Sehr löblich, wo man doch in dieser Hinsicht bei den meisten Herstellern im Stich gelassen wird.
Einfach nur krass. Der Typ, der ohne Fallschirm springt und natürlich die Nummer 1 sind meine absoluten Favoriten. Einfach nur üble Typen
Der Netzmensch meldet sich wieder aus dem verdienten Urlaub zurück. Um erstmal wieder warm zu werden, gibts eine kleine Web-Perle, auf die mich Tobi freundlicherweise hingewiesen hat. Aber nun, Film ab:
Chatroulette ist wohl eines der derzeit polarisierndsten Themen, die das Netz zu bieten hat. Von Sängern, Teenies, Hausfrauen über Klositzungen bis Schwänze wird einem so ziemlich alles geboten, was der menschliche Körper hergibt.
Ein Typ, der sich selbst “Merton” nennt und eine Hommage an Ben Folds (amerikanischer Sänger und Pianist) ist, nutzt Chatroulette auf eher unkonventionelle Weise: Er begrüßt die Teilnehmer mit einem Piano und besingt die unverhofften Stars sehr frei von der Leber weg:
Ben Folds fand das scheinbar so toll, dass er flux eine Show draus machte. Mit ähnlichem Aufbau wie “Merton”, jedoch mit 2000 Zuschauern, entwickelt das Ganze eine noch bessere Dynamik. Und ein Großteil der Chatroulettepartner lässt sich drauf ein. Ich find sowas toll
Link:
newteevee.com
Krasse Sache, was die Gamedesigner von heute aus der Hardware rausholen können. Gears of War 3 sieht einfach nur übel aus. Bin gespannt, ob die Demo aufgehübscht wurde, oder ob das Game tatsächlich so aussieht. Auf jeden Fall wurde ich mal wieder darin bestätigt: Ich hab die richtige Konsole…
Der Typ hats einfach drauf. Er erzählt von seinem Leidensweg, mit Iphone Apps Geld verdienen zu wollen, was zum Schluss auch klappt. Aber seht selbst:
Die Typen sind ja echt mal gemein. Genial sind aber die Blicke der 3 Berserker
Für solche Spielerreien kann ich mich immer wieder begeistern: Das Projekt Flyfire, entwickelt vom MIT, besteht aus LEDs, die mit 2 Rotoren ausgestattet sind. Damit können die Teile sehr präzise gesteuert werden. Das Ziel dahinter ist, riesige 3D Displays realisieren zu können. Durch die Multi-Color LEDs können die einzelnen Einheiten jede beliebige RGB Farbe annehmen. Rechnergesteuert kann man somit Hologram-ähnliche 3D-Bilder Zaubern.
Klasse Idee, mal sehen, was draus wird.
Mit meiner Meinung werde ich wohl mal wieder in der Minderheit sein: Ich finde Werbung toll. Aber nur gut gemachte. Ganz vorne mit dabei sind für mich z.B. Hornbach, Axe, Red Bull, Telekom und HTC. Leider wird in vielen Branchen nicht wirklich Mut an den Tag gelegt. Oh Mann, was würde ich dafür geben, bei der Brise One Touch Werbung anstatt der Kinder so einen richtig versoffenen Typen (Fußballfan nach dem Spiel) zu sehen, der sein Geschäft verrichtet und seine Frau das Klo erst wieder mit Brise begehbar macht. Hammer. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren
Aber kommen wir zurück zum Thema: Ich hab hier mal so meine Lieblingswerbespots rausgesucht und möchte euch die natürlich nicht vorenthalten.
Der Axe Effekt. Welcher Mann träumt nicht davon
Die Telekom-Werbung mit dem wunderschönen Tilt-Shift Effekt, was das Bild so aussehen lässt, als ob da eine Modelleisenbahn gefilmt wurde. Untermalt wird das Ganze mit einer Wunderschönen Musik. So muss Werbung sein.
Was soll man dazu noch sagen? Das Nichts, das Alles – mach es zu deinem Projekt. Grandios. Mein absoluter Favorit ist aber immernoch dieses Hornbach Video:
HTC – Tolle Handys, und eine ganz tolle Werbung. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Klasse.
Sony Bravia – nicht gerade meine favorisierte Fernseh-Marke, aber eine wunderschöne Werbung mit noch schönerer Musik (Hearbeats von Jose Gonzalez).
HP – neben Apple meine lieblings IT-Marke. Und mal echt ne coole Art, eine Werbung zu gestalten.
Einfach nur geil