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ON AIR – die interaktive TV-Zeitung für iPad, iPhone und iPod touch

Heut möchte ich mal auf eine interessante und vor allem kostenlose iOS-App hinweisen, die gerade frisch im App-Store angekommen ist: ON AIR. So ganz neu ist die App nicht, denn es ist der Nachfolger von myTVizz. Man fragt sich nun sicherlich, was denn an dem Nachfolger so viel besser sein soll, weshalb wir uns einfach mal die Feature-Liste anschauen:

  • native Auflösung auf dem iPad und iPhone 4 sowie volle Unterstützung für ältere iPhones/iPod touch (läuft ab iOS 3.1.3.)
  • Synchronisation der Einstellungen zwischen verschiedenen iOS Geräten über einen optionalen ON AIR Account
  • schnellere Lade- und Startzeit
  • Erinnerungen an Sendungen (Push-Notifications) – inkl. zukünftiger Ausstrahlungen und Wiederholungen
  • direkte Interaktion zu Sendungen via Facebook und Twitter
  • TV-Programm der nächsten sieben Tage von über 140 Sendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • die Navigation über das neuartige Programmraster oder neu gestaltete Listenansicht (mit Multi-Touch-Gesten)
  • personalisierbare Senderauswahl
  • Direkt-Zugriff auf 20:15-Uhr-Sendungen

iPhone: Programmliste

iPhone: Programmraster

Die App zeigt nicht nur allgemeine Infos zur aktuellen Sendung an, sondern auch Details zu den Schauspielern. Neben der Interaktion mit Facebook und Twitter gibt es nun auch eine Anbindung an Wikipedia und IMDb. Die direkte Kontaktaufnahme zu den Redaktionen/Sendern und die one-click Teilnahme an TV-Gewinnspielen und Votings stehen weiterhin zur Verfügung.

Ich konnte die App bisher nur kurz antesten, da ich selbst derzeit über kein iOS Gerät verfüge. Was aber hängen geblieben ist, dass das Programmraster echt cool ist und man sofort einen tollen Überblick über die laufenden Sendungen hat. Mein Featurerequest für die nächste Version wäre dann ganz klar, dass ich mit einem Klick auf eine Sendung gleich meinen Fernseher dazu bringen kann, dass er auf diesen Sender umschaltet. Immer mehr Fernseher verfügen über einen LAN-Anschluss, da sollte das ja das geringste Problem sein, oder? ;)

iPad: Programmraster, Programmliste und Sendungsdetails

ON AIR ist ein Produkt des Münchner Unternehmens „stanwood“, das auf die Darstellung von TV-Informationen und das Angebot von interaktiven Zusatzfunktionen zum laufenden Fernsehprogramm auf mobilen Devices spezialisiert ist.

Links:
stanwood.de

Ad-Blocker – wie zerstöre ich das kostenlose Netz

Jeder kennt sie, die in Grundfarben blinkenden Monster, die sich über den Inhalt ganzer Internetseiten legen und einen durch fiese Button-Belegung daran hindern wollen, geschlossen zu werden. Und da kommen sie ins Spiel, die Ad-Blocker. Sicher kein verwerfliches Mittel gegen diese Plagen – nur leider wird auch an dieser Stelle mal wieder über das Ziel hinausgeschossen.

Es scheint mittlerweile Standard zu sein, sämtliche auch nur ansatzweise mit Werbung in Zusammenhang gebrachten Inhalte zu blocken. Und leider scheint es wieder eins zu zeigen: den Geiz der Menschen. Sie sind sogar zu geizig, sich Werbung anzuschauen. Und dabei rede ich jetzt nicht von extrem nerviger Werbung, die die Inhaltsaufnahme oder das Anschauen eines Videos verhindert – da sind Blocker sicher angebracht. Nein, diese Leute blocken z.B. sogar die Werbebanner, die Spiegel.de rechts neben dem Inhalt platziert, sie blocken Google Adwords sowie weitere Ad-Services. Natürlich mag das auf den ersten Blick ein angenehmeres Surfen sein, jedoch bezweifle ich mal, dass es im Sinne des Seitenbetreibers ist – zum einen wegen des Designs, zum anderen natürlich wegen der Einnahmen.

Die Leute haben scheinbar noch immer nicht verstanden, warum so viele Inhalte im Fernsehen und im Internet “kostenlos” angeboten werden können: durch Werbung. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich gegen gut gemachte Werbung nichts einzuwenden habe – auch nicht gegen sehr schlechte, denn da gibts öfter mal was zu lachen. Darum geht es aber gar nicht: Der Punkt ist, dass sich der Seitenbetreiber etwas dabei denkt, wenn er die Werbung einbaut. Und so lange das dezent als Werbebanner passiert, sollte auch niemand was dagegen haben. Es muss jedem klar sein, dass man eine professionelle Redaktion nicht mit Freigetränken und ein paar Flattr Beiträgen bezahlen kann.

Ich wünsche mir wirklich, dass wieder mehr Menschen ein bisschen mitdenken und nicht gegen das etablierte ökonomische System im Netz arbeiten – auch wenn ganz kostenlos und ohne Werbung sicher eine schöne Wunschvorstellung bleiben wird. Diesen Bereich decken ja zumindest sehr viele Blogs ab.

Auch ich werde Ad-Words hier im Blog wieder entfernen, weil es nicht viel bringt. Der Plan war nie, damit reich zu werden, ich wollte jedoch zumindest die Serverkosten wieder reinholen. Hat nicht geklappt, also bleibt es weiterhin ein Hobby mit nicht nur geistiger Investition ;)

SEO / Suchmaschinenoptimierung braucht kein Mensch

In der IT gibt es so viele Technologien, dass man sich unmöglich mit allen richtig auskennen kann. Leider ist genau das ein Einfallstor für Amateure und Pseudo-Experten, die einem Fachwissen verkaufen wollen, jedoch selbst nur mit Halbwissen punkten können.

Eines meiner Lieblingsgebiete, welches besonders von diesem Problem betroffen ist, nennt sich SEO – search engine optimization, zu gut Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es gibt tausende Firmen, die einem weismachen wollen, dass nur sie die eigene Seite ganz nach oben in den Suchmaschinen bringen würden. Zum einen geht es dabei fast immer nur um Google, zum anderen, und das ist der lustigste Part, basiert das Ganze nur auf Vermutungen. Würden die Technologien der Suchmaschinen öffentlich bekannt sein, könnte jeder sehr leicht ganz nach oben rutschen. Glücklicherweise ist dem nicht so – die betroffenen Suchmaschinen wären in kürzester Zeit unbrauchbar.

Was ist denn daran verwerflich, möglichst weit oben stehen zu wollen? Natürlich nichts. Viele Geschäfte würden nur halb so gut funktionieren, wenn sie nicht gut gelistet werden würden. Mich stört einfach nur die Art und Weise, wie dies geschieht. Doch bevor man darauf eingeht, sollte man sich erstmal anschauen, warum es überhaupt Suchmaschinen gibt und warum diese überhaupt die Ergebnisse in bestimmten Reihenfolgen sortieren.

In der Anfangszeit des Internet gab es nichts und doch alles. Es gab zwar keine Suchmaschinen, jedoch bereits viel Content. Nur musste man wissen, wo dieser lag. Einer der Hauptgründe, warum dies gelang, waren die Hyperlinks, mit denen man auf andere Internetseiten verlinken konnte und noch immer kann. Mit der Zeit entstanden sogn. Internetportale, die letztendlich nur sortierte Listen mit Links darstellten. Sie waren moderiert, was zumindest eine gewisse Qulität brachte.

Mit der Zeit entstanden dann die ersten echten Suchmaschinen, die nicht manuell sondern automatisch Linklisten anlegten. Das Prinzip hinter den Suchmaschinen hat sich bis heute nicht verändert – und ist sehr simpel: Die Suchmaschine hat einen Crawler, der eine Liste von vorgegebenen Internetseiten besucht. Auf diesen sucht er nach Links zu anderen Seiten, um seine Liste zu erweitern. Parallel dazu schaut er sich die Wörter auf jeder Seite an und ordnet diese den Links zu. Wenn ich nun über die Suchmaschine nach etwas suche, vergleicht das System meine Suchwörter mit seinem Index. Je mehr meiner Suchwörter auf einer Seite in höherer Anzahl vorkommen, desto sinnvoller erscheint dieses Ergebnis und rückt in der Liste nach oben. Nach diesem Prinzip arbeiteten die ersten Suchmaschinen. Schnell wurde jedoch klar, dass man diese Kriterien schnell alleine manipulieren kann (z.B. indem man seine Seite mit Keywords zupflastert).

Also wurden zusätzliche Parameter eingeführt – ab dieser Stelle beziehe ich mich nur noch auf Google – die die Qualität eines Links beeinflussen sollen. So wird nun z.B. beachtet, wie viele fremde Seiten auf diese Seite linken – dies sollte ja eigentlich bedeuten, dass dieser Content vielen Leuten geholfen bzw. gefallen hat. Leider wurde auch hier wieder versucht zu tricksen und es entstanden die Link-Tausch Aktionen. Also wurden die Kriterien erweitert: erstens hat der Rank der verlinkenden Seite einen gewichtenden Einfluss auf den eigenen Rank und zweitens werden Links ignoriert, die in beide Richtungen gehen. D.h. sobald zwei Seiten Links auf die jeweils andere Seite haben werden diese Links beim Ranking ignoriert.

So, das zum groben Hintergrund, wie eine Suchmaschine in etwa arbeitet. Nun sollte man ja eigentlich meinen, dass dieses System ganz gut ohne Einflussnahme funktionieren sollte. Tut es aber nicht. Es gibt nämlich immer wieder Seiten/Firmen, die meinen, dass ihr Content wertvoller sei als der anderer Seiten/Firmen. Und genau daraus entstand die ganze SEO Problematik.

SEO scheint doch aber nur eine logische Konsequenz zu sein, oder? Ja, da stimme ich voll zu, jedoch finde ich zum einen die Art und Weise problematisch, zum anderen, welche Seiten damit nach oben gepusht werden. Natürlich kann ich an dieser Stelle nur einen kleinen Einblick in die Thematik geben, da ich mich – aus meiner Abneigung heraus – nur oberflächlich damit beschäftige. Aber schauen wir uns doch einfach mal ein paar Methoden an:

Keywords
Keywords spielen eine zentrale Rolle bei SEO. Das geht soweit, dass Redakteure bzw. Presseleute Artikel schreiben und anschließend so ein SEO-Fritze drüber geht und den Text mit (angeblich) besseren Wörtern schmückt, die dann zu einem besseren Rank führen sollen. Dabei kommen Keywordtools zum Einsatz, die den zu bearbeitenden Text scannen und dann Wörter anzeigen, die da noch mit reinsollten. Warum man noch einen von einem Redakteur verfassten Text weiter bearbeiten sollte, lass ich mal dahingestellt.

Schattenseiten
Besonders viel Arbeit, dafür aber auch scheinbar großen Erfolg bringen sogn. Schattenseiten. Nehmen wir an, ich betreibe einen Onlineshop, über den ich Blumen verkaufe. Um meinen Rank zu stärken, ziehe ich mir parallel unter einer anderern Domain ein Forum hoch, welches sich mit Blumen aller Art beschäftigt. Ich versuche, eine Community aufzubauen und beteilige mich auch aktiv darin. Wenn die Seite gut läuft (also stark frequentiert ist), setze ich einzelne Links im Forum auf meinen Online-Shop. Und siehe da, mein Rank steigt sehr schnell. Wenn ich Glück habe, kann ich die hohen Besucherzahlen des Forums mittels Werbebannern auch noch monetarisieren.

Link-Kauf
Die älteste Form von Seo sind die Linkkäufe. Dabei bezahlt man einen Seitenbetreiber, damit dieser einen gut sichtbaren Link zur eigenen Seite platziert. Falls die Seite des Betreibers selbst einen guten Rank hat, profitiere ich doppelt davon: ertens wird mein Rank dadurch angehoben und zweitens kommen über den gut sichtbaren Link mehr Besucher auf meine Seite.

Wie man sieht, stellt SEO kein Hexenwerk dar, aber es führt zu einem: Verfälschung des Contents. Wenn ich meine Texte und Links nur danach ausrichte, möglichst hoch geranked zu werden, dann stimmt doch etwas nicht.

Was man mich allerdings am meisten nervt, sind wie gesagt bestimmte Seiten, die in den oberen Rängen gar nichts zu suchen haben: Vergleichsportale, Foren die nur die Fragen anzeigen, die Antworten darauf jedoch mit einem bezahlten Login absichern und weitere Suchmaschinen, die meinen Suchbegriff auch noch einmal suchen. Wenn ich im Internet nach einem Gerät suche oder eine Hilfestellung haben möchte, dann sollen mir gefälligst die relevanten Seiten angezeigt werden. Durch die unzähligen SEO Praktiken nimmt das immer mehr ab. Konnte man vor einigen Jahren noch problemlos schnell zum Ziel kommen, muss man mittlerweile ein geübtes Auge haben, den richten Content in der Google Ergebnisliste zu finden.

Was man dagegen tun kann? Ich habe keine Ahnung. Alle Seitenbetreiber sollten sich wieder darauf besinnen, wie eine Suchmaschine funktioniert und vor allem, was eigentlich der treibende Motor hinter dem Netz ist: guter Content. Gäbe es nur noch Vergleichsportale und Shops, wäre das Internet nicht mal ansatzweise interessant für einen Großteil der Menschen, die es täglich nutzen.

Browsergames – Fluch oder Segen?

Früher – ok, vor ca. 10-15 Jahren – war ich ein leidenschaftlicher und vor allem intensiver PC-Spieler (heut fehlt mir leider die Zeit dazu). Ich erlebte den Aufstieg des Genres fast von Anfang an, wurde mit Monkey Island, Wolfenstein, Quake, Half Life usw. groß. Und es war echt eine tolle Zeit. Hätte mir damals jemand erzählt, dass es mal Spiele wie Fallout 3, GTA IV oder Rage geben würde, hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt. Es war, bei Standardauflösungen von 320×240 und üppigen 40 Mhz PCs mit 4MB Ram einfach nicht vorstellbar, dass diese Maschinen jemals eine derartige Leistung bringen würden.

Monkey Island

Aber auch neben der Grafik gab es eine eindeutige Entwicklung: Spieltiefe. Gab man sich anfangs noch mit Pacman, Spaceinvaders und co. zufrieden, rannte bei Doom oder Super Mario mehr oder weniger aus langer Weile durch die Flure, so waren es vor allem Spiele wie Half Life, die dem Spielemarkt gezeigt haben, wo der Weg hinführen würde: epische Geschichten erleben und diese vor allem selbst zu durchleben. Mittlerweile kann man in einem Großteil der Spiele sogar die ganze Handlung mit seinen Taten beeinflussen. Und genau dafür waren Computer- und Videospiele immer gedacht. Das Ziel war immer, den mehr oder weniger interaktiven Film zu schaffen.

Pacman

Half Life

Ich bin glücklich, von Anfang an dabei gewesen zu sein, denn nur so lernt man, die heutigen Spiele wirklich zu schätzen. Viele der heutigen Gamer bilden die Generation Aldi-PC und waren somit immer hochwertige Spiele der aktuellen Zeit gewohnt. Sie kennen weder den Charme der guten alten Lucas Arts Adventures, noch den Stolz, mittels spezieller Bootdisketten noch ein paar Frames bei Quake 1 herauszukitzeln, die absolute Begeisterung, zwei PCs per seriellem Kabel zu verbinden – Internet und Netzwerk waren zu dieser Zeit größtenteils etwas für Firmen und nicht für Jugendliche.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich den Weg von Pacman zu GTA IV, von Stunt Cars zu Forza Motorsport und Wolfenstein 3D zu Call of Duty miterlebt habe. Und was mich daran am meisten begeistert hat: es ging immer nur aufwärts. Nie hat man grobe Rückschritte in Sachen Grafik und Gameplay erkennen können.

GTA IV

Ja, und dann kamen sie so richtig in Mode, die Browsergames. Mir blutet das Herz, wenn ich diesen neuen Hoffnungszweig der Gamesbranche sehe – vor allem in Verbindung mit dem Unwort Casual Gamer. Wir erleben derzeit den starken Umbruch, dass sich mehr Leute für simple Zahlenspielereien (aka “Leveln”) im Browser als für eine packende Geschichte auf der Konsole oder am Rechner interessieren. Wir erleben, wie all die Erungenschaften, die Firmen wie z.B. id Software, Valve, Westwood und Blizzard uns gebracht haben, über den Haufen geworfen werden und man sich lieber mit irgendwelchen Feldern, Kühen usw. zufrieden gibt. Den “Spielern” reicht es, dass sich durch ein paar Klicks die eigenen Werte ändern, dass sie alle 5 Minuten eine Zwiebel ernten können und vom Erlös neue Samen bekommen. Der Mafia Wars Spieler freut sich, dass er irgendwelche Waffen und Gebäude kaufen kann, welche er aber nur in Form von einem Bild und irgendwelchen geänderten Zahlenwerten sehen kann. Es ist grauenvoll anzusehen, WIE simpel diese Spiele sind. Und sie haben alle ein Ziel: süchtig machen, und das mit Hilfe des eigenen “nur noch ein Level” Triebes. Hinzu kommt, dass vor allem die Games innerhalb von Social Networks die komplette Freundesliste zuspammen, um möglichst noch mehr Spieler anzuziehen. Und das schlimmste ist: Diese “Spieler” sind sogar bereit, für diese Vergewaltung des Kulturgutes Computerspiel Geld zu bezahlen – z.B. für Coins oder Aktionspunkte. Eine in meinen Augen sehr bedenkliche Entwicklung.

Farmville

Was man den Browsergame-Herstellern jedoch zu gute halten muss: Sie reagieren auch nur auf die Bedürfnisse vieler Menschen und, das ist ein wesentlicher Aspekt, sie führen sehr viele Leute an das Genre Computerspiel heran. Was man jedoch nie vergessen sollte: So ziemlich jedes Browsergame ist dafür gebaut, unter minimalstem Einsatz maximalen Ertrag zu bringen. Leider führt das dazu, dass ein Großteil der Hersteller eine “Engine” für ein derartiges Game erstellt, um damit dann gleich eine Vielzahl von ähnlichen Games hervorzubringen. Sehr gut sieht man das am Beispiel Mafia Wars. Es gibt unzählige Spiele, die haargenau das gleiche Spielprinzip haben, aber lediglich mit anderen Grafiken überzogen sind.

Versteht mit nicht falsch, ich denke, dass die Sparte Browsergames eine sehr gute Zukunft hat, was jedoch derzeit fehlt, ist eindeutig die Innovation. Hersteller werden sich nun hinter dem Argument verstecken, dass die Games möglichst auf jedem PC mit einem Browser laufen sollen und somit das grafische Potential sehr beschränkt ist. Das mag sein, aber gerade Spiele wie Monkey Island, GTA 1 oder Civilisation haben gezeigt, dass man mit relativ geringer Grafikqualität, dafür aber mit vielen Ideen und vor allem Spieltiefe hochwertige Spiele schaffen kann. Ein weiteres erschlagendes Argument der Casual Games ist jedoch, dass die Spiele eine sehr steile Einstiegskurve sowie kurze Spielabschnitte bieten sollen, weil viele Spieler eben nur mal schnell in der Mittagspause reinschauen. Auch hier muss ich sagen: Es gibt Alternativen. Gerade rundenbasierte Spiele wie Civilisation oder Rollenspiele kann man sehr gut für 5 Minuten spielen, pausieren, und am nächsten Tag weiterspielen. Und hier rede ich gerade nur von bestehenden Spielen, wer weiß, was noch so entwickelt wird.

Zur Zeit habe ich den Eindruck, dass wir im Browsermarkt genau die gleiche Entwicklung nochmal sehen, die wir bei Video/PC Spielen in den letzten 20-25 Jahren gesehen haben. Wir fangen wieder bei den grafisch sowie spielerisch extrem einfach gehaltenen Spielen an, um uns dann immer weiter nach vorn zu arbeiten. Meine Hoffnung ist aber, dass wir erstens ein paar Jahre überspringen können, und zweitens nicht einfach nur nachbauen, sondern neues entwickeln.

Wechsel zu Google Mail

So wie es aussieht habe ich nun, bis auf mein PC Betriebssystem, alles von Google – Handy, Browser, Feedreader und nun auch Email. Wobei ich aber hinzufügen muss, dass diese Schritte sehr lange auf sich haben warten lassen. Meine Bedenken waren und sind wahrscheinlich die gleichen wie bei einigen von euch: kein wirklicher Datenschutz, persönliche Profile, die Datenkrake usw. Sehr lange habe ich mit mir gehadert und versucht, auf Alternativen zu setzen. Doch wie sehen die aus?

Fangen wir mit dem Feedreader an, denn der war das Erste, was ich gewechselt hatte. Meine erste Berührung machte ich eigentlich mit NewsDemon, der wie auch Netnewswire von Newsgator verschenkt wurde. Nachdem ich für kurze Zeit ein rein lokales Verzeichnis verwendet hatte, wurde bereits bei der Benutzung auf Laptop und Desktop klar, dass ich eine Synchronisierung benötige. Newsgator war zu dieser Zeit das Maß der Dinge, da eine einfache Synchronisierung samt extrem guter Clients geboten wurde. Nach einiger Zeit wurde das Newsgator Netzwerk allerdings abgeschafft und stattdessen auf den Google Reader verwiesen – warum, weiß wohl keiner so genau. Glücklicherweise wurde man auch gleich bei der Migration unterstützt und so bekam man vom Wechsel mehr oder weniger gar nichts mit. Das war der erste Schritt.

Teil 2 geschah im letzten Jahr, als ich von den gewohnten Windows Mobile Handys auf Android wechselte. Zuerst mit einem HTC Magic, seit Anfang diesen Jahres nun mit dem Motorola Milestone, bin ich seither mehr oder weniger gläsern für Google – meine Mails kommen per Push von Google, meine Kontakte sowie der Kalender werden auch über dieses Konto synchronisiert und Google Lattitude ist mir auch nicht fremd. Aber ich muss sagen: ich finde das alles sehr klasse. Die Grundidee hinter Android, nämlich die Freiheit, wird relativ groß geschrieben, wodurch man sehr viel mit dem Handy anstellen kann. Die Nachteile, die sich dadurch ergeben, hatte ich bereits in entsprechenden Artikeln hier erläutert – Fakt ist, dass die Geräte noch immer nicht ausgereift genug sind, um mit dem iPhone zu konkurrieren. Trotzdem bzw. besser weil dieses noch kein Multitasking kann, ist es wesentlich angenehmer zu bedienen, da das System eben nicht an jeder Ecke hängt. Bis auf diesen Nachteil ist Android aber trotzdem ein sehr gutes Handy-Betriebssystem, von welchem ich vor 4 Jahren noch nicht gewagt hätte zu träumen…

Die letzten beiden Ereignisse waren nun der Wechsel zu Google Chrome sowie zu Google Mail. Die Wahl für Chrome bildete sich über die Zeit aus, da Firefox unter OSX schon lange nicht mehr zu gebrauchen war und Safari eben auch nicht immer das Gelbe vom Ei ist. Chrome ist extrem schnell, bietet auch gute Plugins und macht einfach Spass beim Surfen.

Warum ich nun zu Google Mail gewechselt bin, ist mir selbst noch nicht zu 100% klar. Die Bedenken, die die meisten bei Google haben, sind hier aber unbegründet. Ja, Google liest die Mails mit, aber das automatisiert für die Einbindung der Werbung auf meinem Profil. Ich denke einfach, dass eine neue Zeit des Datenschutzes und des Umgangs mit eben diesem gekommen ist. Nicht nur der Wirtschaft bringt Personalisierung Vorteile, auch ich habe etwas davon. Amazon beispielsweise weiß manchmal sogar genau, was ich haben möchte, bevor ich es selbst weiß. Ob ich dann wirklich kaufe oder nicht, ist aber noch immer mir selbst überlassen. Und sind wir doch mal ehrlich: alle schimpfen auf die Datenkrake Google, aber auch hier in Deutschland wird mit Daten nicht sensibler umgegangen – siehe Telekom-Datenskandal. Und wer garantiert mir, dass mein Anbieter nicht auch meine Mails liest? Relativ hohe Sicherheit kann ich nur haben, wenn ich meinen eigenen Mailserver bei mir im Keller betreibe – erst dann kann ich mit hoher Sicherheit ausschließen, dass niemand heimlich mitliest. Ich verstehe also nicht diese Aufregung, die um das Thema gemacht wird. Wirklich vertrauliche Sachen kann ich verschlüsseln, per Telefon oder direkt von Angesicht zu Angesicht klären. Und wenn ich ehrlich bin: mir ist es 10x lieber zu wissen, dass meine Mails automatisiert mitgelesen werden als es nicht zu wissen, und mich in Sicherheit zu wiegen.

Und warum bin ich nun gewechselt? Google bietet mir knappe 8 GB Speicherplatz, sehr zuverlässiges imap über SSL, einen extrem guten Webclient und eine sehr hohe Verfügbarkeit sowie Geschwindigkeit. Vom besten Spamfilter überhaupt will ich gar nicht reden. Es gibt, zumindest nach derzeitigen Kenntnisstand, keinen vergleichbaren kostenlosen Anbieter. Nachdem ich nun seit über 5 Jahren per POP befüllte, lokale Postfächer betrieben hatte, war die Zeit nun reif für modernes imap. So hab ich nun auf jedem Gerät den gleichen Stand und muss nicht mehr hin und her kopieren. Bei meinem vorherigen Anbieter – GMX – hätte ich für diese Features ordentlich draufzahlen müssen.

Wenn ich vollen Datenschutz usw. haben will, dann sollte ich mich in meinen Keller einschließen und gar nicht mehr vor die Tür gehen, kein Internet verwenden und am besten nur noch in die Glotze schauen. Dann verblöde ich zwar völlig, bin aber ziemlich anonym…

Flattr – ich bin jung und brauche das Geld

Man, hier gibts jeden Tag was neues zu entdecken ;)

Ich bin nämlich nun bei Flattr aktiv und habe den entsprechenden Button natürlich gleich hier eingebaut. Und da Bilder bekanntlich mehr als 1000 Worte sagen, hier mal wieder ein Video:

Flattr ist ein sog. Micropayment Dienst. Das Prinzip ist folgendes: Jeder Flattr Benutzer lädt ein bestimmtes Guthaben in seinen Flattr Account – 2€, 5€, 10€ oder 20€. Das Guthaben wird monatlich neu aufgeladen. Alle Mitglieder können nun ihren Content mit dem Flattr-Button ausstatten, worauf andere Mitglieder klicken können. Nehmen wir an, ich habe monatlich 10€ als Flattr-Betrag hinterlegt und klicke nun auf 10 dieser Buttons im Monat: Jeder meiner Klicks bedeutet 1€ Belohnung für den jeweiligen Benutzer. Klicke ich 100x, reduziert sich der Betrag auf 10 Cent pro Klick. Natürlich sind das kleine Beträge, wenn aber 100 oder 1000 Leute klicken, sieht es schonmal anders aus. Flattr ist also eine sinnvolle Weiterentwicklung des Facebook “Gefällt mir” Buttons von Facebook.

Also die Idee gefällt mir richtig gut und ich bin super gespannt, ob sich Flattr durchsetzen wird. Potential hat es, nur kommt es nun auf die User an, ob das System angenommen wird.

Flattr befindet sich gerade noch in der Beta Phase und man kommt nur mittels eines Invites rein – da jeder neue User 3 Stück davon bekommt verteile ich die hier gern an meine Leser: meldet euch über die bekannten Kanäle oder per Kommentar und ich schick die Codes raus.

PS: Falls euch dieser Artikel gefällt, Flattr’t ihn doch einfach ;)

Google Street View ist nicht böse

Zur Zeit gehen mir einige News mal so richtig auf den Sack – wie letzte Woche berichtet die Facebook Geschichte, heute nun Google Street View. Da liest man dann nämlich, dass Google vorerst weltweit die Aufnahmen stoppt, weil es zu viel Kritik gibt. Einen Teil hat auch Deutschland dazu beigetragen – ganz vorn dabei leider wieder Politiker, die sich profilieren wollen und Gemeinden, die mal ins Fernsehen möchten.

Bevor wir weitermachen und jemand Google Street View nicht kennt:

Die Hauptkritikpunkte sind: Einbrecher können sich leicht neue Ziele aussuchen, Versicherungen und Kreditinstitute stufen nach dem Gesehenen ein, Nachbarn spionieren sich aus, Privatsphäre wird gestört usw.. Das sind sicher berechtigte Punkte, doch erscheinen sie mir ein bisschen fadenscheinig. Ja, die Möglichkeiten sind gegeben, die Frage ist aber, ob es keine Alternativen gibt: Kann eine Versicherung / Kreditinstitut nicht einfach pro Region Leute engagieren, die sich Gebäude und Grundstücke anschauen? Kann mein Nachbar nicht auch so über die Hecke schauen? Ja, das geht. Und da regt sich niemand auf. Wenn man es so will, kann man mit allen technischen Spielereien Schindluder treiben. Und wenn man immer nur die schlechten Seiten der Technik sehen möchte, wären wir nie da angelangt, wo wir nun stehen.

Was mich aber wirklich stört, ist, dass die positiven Effekte kaum erwähnt werden: Rollstuhlfahrer können z.B. nachschauen, ob Restaurants wirklich behindertengerecht sind (z.B. Treppe am Eingang), Urlaubswillige können sich “vor Ort” umschauen und überprüfen, ob das Prospekt nicht mal wieder gelogen hat, Fotografen können einfach neue Fotolocations suchen, bevor man Behördengänge tätigt, kann man sich über die Parkplatzsituation erkundigen, junge Familien können ein schönes Fleckchen zum Hausbau finden usw. Man sieht, es gibt viele Möglichkeiten, wie Street View Menschen wirklich helfen könnte, die eben nicht die Ressourcen haben, selbst überall hinzufahren. Und sind wir mal ehrlich: wer wird stundenlang vor Google Street View sitzen und sich deutsche Dörfer anschauen? Ich finde das totalen Quatsch. Klar wird man Anfangs ein bisschen neugierig schauen, aber das wird schnell verklingen. Und dann spricht kein Mensch mehr drüber.

Die Google-speichert-Wlan-Daten-Problematik war nun wieder Öl für das Feuer der Kritiker, allen voran Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Sie prangert Google an und will eine lückenlose Aufklärung über die Vergehen gegen den Datenschutz – wohlgemerkt schafft es unsere Regierung nicht, den Abmahnwahn zu stoppen, unternimmt nichts gegen 90€ Freeware-Downloadseiten, wollte Internetsperren errichten, will mit ELENA eine Arbeitnehmer Datenbank aufbauen, in der z.B. Fehltage (ursprünglich waren sogar Streiktage eingeplant), Abmahnungen und “mögliches Fehlverhalten” auf unbestimmte Zeit gespeichert werden sollen , … – das zum Thema Datenschutz. Auch ist es diese Regierung, die absolut nichts gegen ACTA – ein geplantes multilaterales Handelsabkommen auf völkerrechtlicher Ebene, welches im Prinzip die Regierungen zu Helfern der Content-Industrie macht – unternimmt. Der ACTA-Regelkatalog wird zudem unter Ausschluss der Öffentlichkeit und des EU Parlaments erstellt. Das muss man sich mal vorstellen: Unternehmen diktieren (einseitig), wie Regierungen gegen sog. “Raubkopierer” vorgehen sollen. Aber gut, ich rege mich schon wieder auf…

Aber was genau macht Google da nochmal? Achso, ja, sie speichern Daten OFFENER Wlan Netze. Tut mir leid, ich kann die ganze Aufregung nicht mal ansatzweise verstehen. JEDER, der ein Wlan betreibt, muss sich im Klaren sein, dass er per Funk Daten in die weite Welt schickt – verschlüsselt oder unverschlüsselt. Dass es heutzutage noch Menschen geben soll, die nicht wissen, dass man sein Wlan verschlüsseln sollte/muss, ist so eigentlich nicht hinnehmbar. Und jeder, der wie ich schonmal einen “Wardrive” – also genau das gleiche wie das Google Auto – gemacht hat, weiß, dass man da kaum nennenswerte Daten bekommt. Also was soll die ganze Aufregung?

Leider wird es aber immer so sein: Menschen regeln Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Über Öffnungszeiten im Internet würde ich mich langsam auch nicht mehr wundern…

Datenschutz geht jeden (selbst) etwas an – und nicht Facebook

Zugegeben, eine provokante Überschrift, aber irgendwie muss man ja seine Leser einfangen: ;)
Zur Zeit liest man ja mal wieder öfter, wie schlecht die großen sozialen Netzwerke mit den Daten ihrer Benutzer umgehen. Und jeder dieser Artikel kotzt mich mehr und mehr an.

Irgendwelche dahergelaufenen Redakteure scheinen in dem Thema nämlich ihren neuen Aufhänger gefunden zu haben und schon reicht es, wenn ein Informatikdoktorand einen Crawler schreibt und wir haben den nächsten “Skandal”. Aber was daran ist eigentlich der Skandal? Dass jemand meine Lieblingsfilme, Geburtstag, Hobbys, Freundesliste usw. ausliest (obwohl er das nicht können sollte), die ICH SELBST in das Netzwerk eingestellt habe? Dass Google die Daten, die ICH bei Facebook eintrage sehen kann und indexiert?

In der Tat, das ist ein Skandal – skandalöse Blödheit von Nutzern nämlich. Warum stelle ich Informationen ins INTERNET ein und beschwere mich anschließend, dass jemand anderer diese Informationen sehen kann – ob nun berechtig oder nicht? Wie blöd muss man eigentlich sein. Ich möchte hier nicht sagen, dass ich das Verhalten von Facebook gut finde, die eingegebenen Daten z.B. für Werbezwecke zu verwenden. Aber ich weiß, dass mir niemand etwas schenkt und nehme diese Form der Monetarisierung in Kauf. Es ist mir bewusst und ich finde mich damit ab. Dass die Einstellungen der Sichtbarkeit von Profilinfos blöd gewählt waren, war jetzt auch keine schöne Geschichte, trotzdem muss ich mit sowas rechnen. Und wer garantiert mir, dass eines der Netzwerke nicht aufgekauft wird und die Daten sowieso ganz woanders landen? Niemand! Aber nicht im Traum würde mir einfallen, mich darüber aufzuregen. Denn noch immer entscheide ich, was ich ins Netz stelle. Und auch ich entscheide, ob ich überhaupt in einem der Netzwerke vertreten sein möchte.

Jetzt kann man natürlich sagen: klar, der Typ hier kennt die Probleme, meine 14 jährige Tochter jedoch nicht. Dazu kann ich nur sagen: da läuft wohl was in der Erziehung falsch. Eltern sind nunmal in der Verantwortung, sich 1. für ihre Kinder zu interessieren und 2. sich auch selbst mit den Sachen zu beschäftigen, die ihre Sprösslinge so treiben – ich würde es in diesem Fall ganz einfach Medienkompetenz nennen. Natürlich kann man es sich leicht machen und die Verantwortung an die Netzwerkbetreiber weitergeben – was aber völlig falsch ist. Denn das Internet vergisst nie. Und so sollte man seine Kinder frühestmöglich darauf einstellen. Facebook / VZ-Netzwerke usw. sind in meinen Augen reine Provider, der Content kommt ausschließlich von den Usern selbst. Daher sehe ich sie auch nicht so in der Pflicht.

Die Lösung für den User ist ganz einfach: Standard-Profile. Wenn man sich z.B. mal meine Facebook, Lokalisten und MeinVZ Profile ansieht, merkt man, dass man eigentlich nicht viel mehr über mich erfährt, als man auf meiner Webseite und meinem Blog nachlesen kann. Und das sind die Infos, die ich herausgeben möchte. Nicht mehr, und nicht weniger. Warum habe ich dann überhaupt die Profile? Twitter, Facebook und MeinVZ sind derzeit meine Hauptkommunikationskanäle – die ich nicht missen möchte. Die nahtlose Integration in mein Android-Handy, Zugriff von fast überall…was will man mehr. Und vor allem haben meine Freunde jederzeit die Möglichkeit, einfach Kontakt zu mir aufzunehmen. Das, finde ich, ist das größte Geschenk, was uns diese neue Technik bringt.

sysops.tv

Im Internet gibt es ein Kommen und Gehen – Blogs, Podcasts, Twitter, Facebook usw. Und es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken. In dieser Woche habe ich sysops.tv entdeckt – ein VBlog, der sich mit sehr systemnahen Themen im Bereich Linux/Unix, Windows und auch Hardware beschäftigt. Und das auch noch in deutscher Sprache. Ich finde das Format sehr erfrischend und vor allem der Moderator macht seinen Job sehr gut: er stellt “dumme” Fragen. Das macht die Folgen sehr verständlich und man kann sich leicht neues Wissen aneignen.

Besonders interessant finde ich derzeit Folge 69, in der es um ZFS unter Open Solaris geht:

Falls ihr mal lange Weile habt: schaut rein!

Links:
sysops.tv

Xmarks – Bookmarks / Lesezeichen überall synchron halten

Mein Umstieg auf Google Chrome ist nun ca. 3 Wochen her und ich bereue nichts. Einen großen Beitrag hat da Xmarks geleistet. Der Dienst bietet eine einfache Bookmark/Lesezeichen-Synchronisation zwischen allen aktuellen Browsern, und das auch über Betriebssystemgrenzen hinweg.

Nach einer kurzen Anmeldung und der simplen Installation der jeweiligen Plugins für meine Browser war ich schon synchron. Xmarks synct sowohl die Bookmarks als auch die Quicklinks (die Icons direkt unter der Adresszeile), die fast alle der aktuellen Browser bieten.

Das Tool bietet noch zwei interessante Features, die ich aber noch nicht getestet habe: zum einen kann man seine gespeicherten Passwörter (natürlich verschlüsselt) auch mit übertragen, zum anderen, aber nur unter Firefox, die geöffneten Tabs synchronisieren. Da ich keine Passwörter im Browser speichere und auf dem Mac keinen Firefox mehr verwende, benötige ich diese Funktionen nicht, finde sie aber dennoch sehr spannend.

Praktischerweise fügt Xmarks bei der Suche auf Google den einzelnen Suchergebnissen eine 5-Sterne Skala hinzu. Je nachdem, wie viele Leute diesen Link gebookmarked haben, erhöht sich die Bewertung. So findet man schnell heraus, welche Seiten interessant sein könnten.

Fazit
Xmarks ist ein sehr praktisch und dazu noch kostenlos – und es hat mich voll überzeugt. Ob ich dafür allerdings Geld bezahlen würde – da bin ich ehrlich – nö. Es ist eben nur ein nice-to-have Tool, zumindest für mich.

Links:
xmarks.com