netzmensch-design blog 2011-09-07T16:46:12Z WordPress http://blog.netzmensch-design.com/wp/feed/atom/ Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Archiv]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1433 2011-09-07T16:46:12Z 2011-09-06T15:09:38Z Kurze Info: diese Seite wird in Kürze in ein Archiv umgewandelt – das bedeutet, dass alle Seiten in statische Seiten umgewandelt werden und somit KEINE Kommentare mehr möglich sind!

Ich möchte den Content nicht einfach löschen, aber auch nicht mehr die Blogsoftware pflegen. Daher dieser Schritt.

Die URL zu meinem aktuellen Blog: bytelude.de

Danke fürs Lesen,
Martin

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Mein neuer Blog – bytelude.de]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1424 2010-09-17T11:15:35Z 2010-09-17T12:00:51Z Nun ist hier im Blog bereits fast ein Jahr vergangen – und wieder steht ein kleiner Umbruch an. War der erste Wechsel mit dem Umstieg auf Wordpress begründet, so hat dieser erneute Wechsel inhaltliche Gründe.

netzmensch-design.com entstand während meiner kreativen Phase, in der ich meine Werke natürlich auch online verfügbar machen wollte – wie z.B. Webseiten, Fotos, 3D-Geschichten usw. In dieser Zeit begann auch meine Blog-Tätigkeit, damals noch mit einem komplett eigenen Blog-System, welches in mein selbst entwickeltes CMS NetzCMS integriert war. Da auch Blog-Technologien kontinuierlich voranschreiten und mir die Zeit fehlte, mein System weiter zu entwickeln, war der Wechsel zu Wordpress mehr als fällig. Ich bin super zufrieden mit Wordpress, erfüllt es doch alle meine Anforderungen und lässt sich zudem noch wunderbar und intuitiv bedienen.

Mittlerweile hat sich der Fokus in meinem Leben völlig auf Softwareentwicklung und IT Management verlagert, sodass kaum noch Zeit für den kreativen Teil bleibt. Und das ist auch der Grund für den komplett neuen Blog – ich will unter neuem (und vor allem einfacherern) Namen einen eher auf Technik und Internetgeschehen spezialisierten Blog betreiben, in dem in regelmäßigen Abständen neue Artikel erscheinen – der selbstauferlegte Zwang, jeden Tag mindestens einen Artikel zu bringen, ist für mich alleine einfach nicht machbar. Außerdem führt dieser Zwang meist zu wenig Qualität in den Artikeln.

Zum Namen bytelude muss ich glaube ich nicht viel sagen, nennen wir es einfach ein Wortspiel. Ich hoffe, dass ich eine ebenso treue Leserschaft wie hier aufbauen kann bzw. einen Großteil meiner Leser mitnehmen kann.

blog.netzmensch-design.com wird natürlich weiterhin online bleiben und es werden auch noch ab und zu Artikel erscheinen, die eher in die Richtung Grafik und Design gehen.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal danke an alle Leser und vor allem Kommentatoren sagen, die mir sehr viel Freude bereiten.

Den neuen Blog findet ihr übrigens hier: bytelude.de

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[ON AIR – die interaktive TV-Zeitung für iPad, iPhone und iPod touch]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1404 2010-09-16T05:57:39Z 2010-09-16T09:00:11Z

Heut möchte ich mal auf eine interessante und vor allem kostenlose iOS-App hinweisen, die gerade frisch im App-Store angekommen ist: ON AIR. So ganz neu ist die App nicht, denn es ist der Nachfolger von myTVizz. Man fragt sich nun sicherlich, was denn an dem Nachfolger so viel besser sein soll, weshalb wir uns einfach mal die Feature-Liste anschauen:

  • native Auflösung auf dem iPad und iPhone 4 sowie volle Unterstützung für ältere iPhones/iPod touch (läuft ab iOS 3.1.3.)
  • Synchronisation der Einstellungen zwischen verschiedenen iOS Geräten über einen optionalen ON AIR Account
  • schnellere Lade- und Startzeit
  • Erinnerungen an Sendungen (Push-Notifications) – inkl. zukünftiger Ausstrahlungen und Wiederholungen
  • direkte Interaktion zu Sendungen via Facebook und Twitter
  • TV-Programm der nächsten sieben Tage von über 140 Sendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • die Navigation über das neuartige Programmraster oder neu gestaltete Listenansicht (mit Multi-Touch-Gesten)
  • personalisierbare Senderauswahl
  • Direkt-Zugriff auf 20:15-Uhr-Sendungen

iPhone: Programmliste

iPhone: Programmraster

Die App zeigt nicht nur allgemeine Infos zur aktuellen Sendung an, sondern auch Details zu den Schauspielern. Neben der Interaktion mit Facebook und Twitter gibt es nun auch eine Anbindung an Wikipedia und IMDb. Die direkte Kontaktaufnahme zu den Redaktionen/Sendern und die one-click Teilnahme an TV-Gewinnspielen und Votings stehen weiterhin zur Verfügung.

Ich konnte die App bisher nur kurz antesten, da ich selbst derzeit über kein iOS Gerät verfüge. Was aber hängen geblieben ist, dass das Programmraster echt cool ist und man sofort einen tollen Überblick über die laufenden Sendungen hat. Mein Featurerequest für die nächste Version wäre dann ganz klar, dass ich mit einem Klick auf eine Sendung gleich meinen Fernseher dazu bringen kann, dass er auf diesen Sender umschaltet. Immer mehr Fernseher verfügen über einen LAN-Anschluss, da sollte das ja das geringste Problem sein, oder? ;)

iPad: Programmraster, Programmliste und Sendungsdetails

ON AIR ist ein Produkt des Münchner Unternehmens „stanwood“, das auf die Darstellung von TV-Informationen und das Angebot von interaktiven Zusatzfunktionen zum laufenden Fernsehprogramm auf mobilen Devices spezialisiert ist.

Links:
stanwood.de

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Transformers für Arme]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1398 2010-09-12T20:41:56Z 2010-09-13T12:00:49Z Wow, der Typ hat es echt drauf. Der 21-jährige Alexander Vladimirovich Semenov zeigt nämlich mit diesem kurzen Test-Video, wie man ohne großes Budget kinoreife Bilder zaubern kann. Natürlich hat er die Transformers-Idee geklaut, trotzdem aber einen eigenen “Plot” geliefert. Dafür, dass die Szenen nach nur 2 Stunden im Kasten waren und die Nachbearbeitung einen Monat brauchte, ist das eine sehr beachtliche Leistung. Gedreht wurde übrigens mit einer Canon 550D und einer Nikon D5000, jeweils mit den Standard Kit-Objektiven. Ich ziehe meinen Hut vor diesem kleinen Meisterwerk:

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Wie sieht ein HDR Video aus?]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1392 2010-09-10T07:23:23Z 2010-09-10T12:00:04Z HDR Fotos, also High Dynamic Range Bilder, sind schon seit einiger Zeit im kommen. Letztendlich muss man für diese Technik nur 2-3 Bilder vom selben Motiv schießen, die unter und überbelichtet sind. Der HDR Prozess fügt diese Bilder zusammen und mittels Tone-Mapping kommt ein Bild mit einer fast perfekten Ausleuchtung heraus. Allerdings sehen die Bilder meist eher geisterhaft aus – die richtige Technik und Erfahrung ist an dieser Stelle enorm wichtig.

Die Jungs von “Soviet Montage Productions” haben mit zwei Canon EOS 5D Mark II Spiegelreflexkameras und einem “Beam Splitter” (eine Spiegelkonstruktion, durch die beide Kameras genau das gleiche Motiv sehen) die HDR Technologie auf Video gebannt. Wie das aussieht? Wie HDR Bilder, nur in bewegt. ;)

Aber schaut es euch selbst an:

via engadget.com

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Epic Citadel – Unreal Engine 3 auf dem iPhone]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1388 2010-09-07T07:30:10Z 2010-09-07T12:00:06Z Eigentlich dachte ich nach der Rage-Demo auf dem iPhone durch id Software, dass da der technische Horizont bereits erreicht ist – weit gefehlt, wie sich nun gezeigt hat. EPIC, die Firma hinter Unreal Tournament, Gears of War usw. hat die Unreal Engine auf das mobile Gerät portiert, und das, ohne wirklich grobe Einschnitte in Sachen Grafik hinnehmen zu müssen – man sieht wunderbar hochaufgelöste Texturen, Bump Mapping und hohe Sichtweiten. Das Schöne ist, dass man sehen kann, dass die Demo kein Fake ist – man kann sich nämlich frei bewegen. Die Epic Citadel läuft auf dem iPhone 3GS und 4 sowie dem iPod Touch (3. Generation) und dem iPad – für letzteres gibt es nochmal eine eigene Version. Ihr benötigt dafür mindestens iOS 3.1.0 oder höher.

So, nun genug gequatsch. Schaut es euch selbst an:

Die Epic Citadel gibt es kostenlos im App-Store, ihr könnt es euch also auch live anschauen, wenn ihr über eines der entsprechenden Geräte verfügt.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[[Quicktip] Android (Motorola Milestone) Exchange Fehler beheben]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1378 2010-09-01T09:55:04Z 2010-09-01T12:00:36Z Heut morgen hatte ich ein echt blödes Problem: Mein Milestone zeigte mir meine Emails im Exchange Postfach an, nachdem ich diese allerdings öffnen wollte, wurde mir mitgeteilt: “Prozess com.android.email wurde unerwartet beendet”.

Mh, also das Handy einfach mal neu starten – Unveränderter Zustand. Konto löschen und neu anlegen – Unveränderter Zustand. Die Lösung des Problems war, den Programm-Cache zu löschen:

- auf dem Homescreen die Menü-Taste drücken
- Einstellungen -> Anwendungen -> Anwendungen verwalten
- erneut die Menütaste drücken -> Filter -> Alle
- das Programm “email” heraussuchen (mit dem gelben Mail-Symbol)
- drauf klicken
- den Button “Daten löschen” betätigen

Wichtig: euer Exchange-Account wird nun gelöscht und ihr müsst ihn erneut einrichten. Da Exchange ja komplett synchronisiert, ist das kein Problem – kurze Zeit später sind alle eure Mails und Kalender-Einträge wieder da.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Asus HDP-R1/2A O!Play Firmware Mod]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1369 2010-08-30T07:27:53Z 2010-08-31T12:00:38Z Der Asus HDP-R1/2A O!Play Mediaplayer hat meinen Medienkonsum wirklich umgestellt – das Teil spielt jeden Scheiß ab und ist dabei auch noch gut bedienbar. Asus ist auch ziemlich fleißig, sodass öfter mal ein Firmwareupdate herauskommt. Wenn es aktive Firmware Entwickler gibt, dann sind Modder meistens nicht weit weg – was auch hier zutrifft. Ein findiger russischer Entwickler hat “moServices” entwickelt, welche zwar nicht unbedingt einen Firmware-Mod darstellen, dafür aber einige nützliche Tools installieren. Die Installation geht ziemlich einfach über die Bühne, was folgende Zeilen beweisen:

1. Telnet Verbindung zum Gerät herstellen (telnet [ip vom Asus HDP-R1/2A O!Play])

2. Benutzername “root”, Passwort gibt es keines.

3. folgende Zeilen eintippen:
cd /tmp
wget http://farvoice.net78.net/mos2/install
chmod +x install
./install

Ihr könnt nun wählen, ob ihr nur den Kernel oder Kernel und ein paar Standard-Module installieren möchtet. Ich habe an dieser Stelle die Minimalkonfiguration gewählt. Wartet nun einfach, bis das Programm durchgelaufen ist und startet den O!Play mittels der Taste 1 (an eurem PC) neu, wenn die Konsole euch danach fragt. Anschließend habt ihr die Tools installiert und könnt euch ans Einrichten machen. Ruft dazu einfach in eurem Browser die IP eures O!Play auf und schon wird sich folgendes Web-Interface zeigen:

Im Punkt “Services” könnt ihr die installierten Services entfernen, starten oder stoppen und unter “Modules” neue installieren. Unter “Configs” werden die Konfigurationsmöglichkeiten der jeweiligen Module aufgelistet.

Aber welche Features kann ich denn nun installieren? Hier eine Auswahl:

- Samba: Macht aus eurer USB-Festplatte ein NAS, auf das ihr über das Netzwerk von jedem PC aus zugreifen könnt
- vsFTPd: FTP-Server, der wesentlich besseren Datendurchsatz als Samba hat.
- Spindown: schaltet angesteckte USB-Festplatten in den Standby, wenn sie für einen bestimmten Zeitraum nicht verwendet werden
- Transmission: Ein Bittorrent Client, der für euch automatisch und stromsparend Downloads erledigt
- MediaTomb: UPnP Media Server, um eure Medien auch an andere Geräte zu Streamen
- TVStationList: die Liste der Internet-TV Sender bearbeiten
- RxStationList: die Liste der Internet-Radio Sender bearbeiten
- Mounts: beliebige Ressourcen Mounten, wie z.B. Freigaben im Internet

Wie ihr seht, lohnt sich die Installation. Auf der Seite von moServices findet ihr noch weitere Module. Das für mich interessanteste Feature ist Samba und FTP, da ich nun nicht mehr die USB-Platte rumschleppen muss, um diese mit neuen Inhalten betanken zu können.

Links:
http://farvoice.net78.net (russisch, Google Translator ist zu empfehlen!)

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[[Quicktip] MySQL Dump ohne Create-Anweisungen]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1367 2010-08-30T06:55:30Z 2010-08-30T12:00:15Z Kürzlich wollte ich einen Dump einer Datenbank-Tabelle anlegen, um diese anschließend in auf einem anderen Server wieder einspielen zu können. Die Aufgabenstellung war aber, dass auf diesem 2. Server bereits eine Tabellenstruktur vorhanden ist und auch verwendet werden soll. mysqldump baut aber standardmäßig ein “DROP TABLE” mit anschließendem “CREATE TABLE” in den Dump ein – was es zu verhindern galt. Die richtigen Parameter für diesen Anwendungsfall lauten “–no-create-db” und “–no-create-info”. Ersterer verhindert, wie man bereits herauslesen kann, das “CREATE DATABASE”, letzterer ist jedoch nicht ganz lesbar – er verhindert aber eben genau das “DROP TABLE” und “CREATE TABLE”. Der komplette Aufruf sieht folgendermaßen aus:

mysqldump -u Username -p[Passwort] --no-create-db --no-create-info Datenbank [Tabelle] > Zieldatei.sql

Auf dem Zielserver kann der Dump folgendermaßen wieder eingelesen werden:

mysql -u Username -p Datenbank < /Pfad/zur/Datei.sql

oder man loggt sich erstmal auf der mysql-Konsole ein, wechselt zur gewünschten Datenbank und setzt anschließend das Kommando

SOURCE /Pfad/zur/Datei.sql

ab.

Links:
www.bitsandpix.com

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Wie lerne ich schnell eine neue Programmiersprache?]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1360 2010-08-11T07:25:15Z 2010-08-11T12:00:24Z Mein neues Aufgabengebiet als Ausbilder umfasst natürlich auch das kreative Entwickeln von Aufgaben, mit denen die Azubis neues Wissen leichter aufnehmen können. Im Prinzip geht es darum, dass man nicht stupide ein Buch oder Tutorial durcharbeitet, sondern bereits ein bestehendes Problem hat und an dessen Lösung arbeitet. So wird einem nicht alles vorgegeben und man muss nach individuellen Lösungen für die einzelnen Teilprobleme suchen. Diese Herangehensweise habe ich mir irgendwann angeeignet und konnte damit bisher schneller Sachen lernen, vornehmlich bei Programmiersprachen.

Mein Lieblingsprojekt für dieses Thema ist ein Wordlist-Generator. Wem der Begriff fremd ist: Wordlisten werden verwendet, um mittels geeigneter Tools Passwörter zu knacken. Darum geht es mir hier aber gar nicht, sondern nur um die Erstellung einer solchen Liste. Warum? Nun, wenn man ein solches Tool entwickeln möchte, so muss man fast alle grundlegenden Möglichkeiten einer Programmiersprache nutzen:

- Aufbau und Syntax (z.B. )
- Parameterübergabe
- Bedingungen (z.B. if…)
- Schleifen (z.B. for, while, …)
- Funktionen (auch rekursiv)
- Arbeit mit Strings und Arrays
- Dateizugriffe
- Sortieralgorythmen (optional)
- Klassen (optional)
- Datenbank (optional)
- Optimierung vom Code im Allgemeinen und vor allem der Schleifen

Um ehrlich zu sein habe ich bereits 2 verschiedene Varianten entwickelt: die einfache und die etwas kompliziertere. Variante 1 erzeugt einfach eine Liste mit allen möglichen Zeichenkombinationen und einer durch den Benutzer definierten Länge. Dazu entwickelt man eine Funktion, die alle möglichen Zeichen wiedergibt, und das nacheinander. Diese Funktion kann sich nun entweder rekursiv x-mal (je nach gewünschter Passwortlänge) aufrufen oder man packt diese Logik in Schleifen. Im Endeffekt erhält man dann eine solche Liste (Länge 3 Zeichen):

aaa
aab
aac

aba
abb
abc

ZZX
ZZY
ZZZ

Je mehr Zeichen man ermöglicht, desto mehr Kombinationen gibt es. Dadurch steigt der Speicherbedarf und natürlich auch die Ausführungszeit. Diese Methode nennt man Bruteforce, da stupide jede mögliche Kombination von Zeichen durchprobiert wird.

Variante 2 baut eine echte Wordlist nur aus Wörtern auf. Das ist wesentlich schneller als Variante 1, jedoch muss man davon ausgehen, dass die zu knackenden Passwörter eben normal vorkommende Wörter sind – was leider sehr oft der Fall ist. Im Prinzip nimmt man sich ein paar Ebooks oder andere Texte und packt diese in txt-Dateien – je mehr desto besser – und wirft sie in einen Unterordner. Das Tool geht diese Dateien nun einzeln durch, wandelt jedes Leerzeichen und Satzzeichen in Zeilenumbrüche um und wirft doppelt vorkommende Einträge wieder heraus. Lässt man das Tool laufen, so baut sich langsam aber sicher eine sehr umfangreiche Wordlist zusammen.

Ihr seht schon, dass bei einer so simpel klingenden Aufgabe doch ein bisschen Arbeit zu erwarten ist. Das tolle an beiden Projekten ist, dass man einen sehr guten Einstieg in neue Programmiersprachen findet, indem man versucht, beide umzusetzen. Die Vorgehensweise ist eigentlich immer die gleiche:

- Syntax anschauen
- Dateizugriffe lernen
- Schleifen, Bedingungen und Stringmanipulation studieren
- um Funktionen erweitern
- testen
- fertig

Probiert es mal aus – mir haben diese Aufgaben bisher immer gut geholfen, sodass ich neben PHP bereits Basic, Python, C, C++, C#, Java und Shellscripting erlernen konnte.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[[Review] Nokia BH-104 Bluetooth Headset]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1350 2010-08-09T21:37:34Z 2010-08-10T09:00:33Z

Kommen wir, seit langem mal wieder, zu einem Hardwaretest, der diesmal durch MeinTrendyHandy gesponsort wird. Kleine Anmerkung: ich habe das Gerät zu Verfügung gestellt bekommen und darf es nach dem Test behalten. Das ist der Grund, warum ich diesen Test schreibe, nicht aber, dass der Inhalt oder das Ergebnis davon beeinflusst wird.

Das zum Vorgeplänkel, kommen wir zum Thema. Das Nokia BH-104 ist ein Bluetooth Headset mit Bluetooth 2.1 Standard und funktioniert natürlich mit jedem beliebigen Handy. In meinem Test kam das Motorola Milestone zum Einsatz. Nach der Auspackzeremonie ging das gute Stück erstmal an die Steckdose zum Laden – natürlich mit dem mitgelieferten Standard-Nokia Ladegerät. Über eine kleine Status-LED wird man jederzeit informiert, ob das Gerät noch lädt oder der Vorgang bereits abgeschlossen ist.

Mit vollgetanktem Akku machte ich mich gleich ans Pairing, also das Verbinden mit dem Handy, was erstaunlich leicht von der Hand ging. Im Gegensatz zu “Billig-Bluetooth-Headsets” läuft das auf wesentlich professionellerer Ebene ab: Das Gerät ist nach dem Pairing fest an das Handy gekoppelt. Klingt kompliziert, äußert sich aber relativ einfach: Wenn man im Restaurant sitzt und sein Headset einschaltet, jedoch noch Bluetooth am Handy deaktiviert hat, kann es passieren, dass sich ein anderes Handy mit dem Headset verbindet. Nicht so beim BH-104 – es ist für andere Geräte nicht mehr sichtbar und kann somit auch keine andere Bindung eingehen. Die Bindung kann man per Reset aufheben und das Headset anschließend erneut mit einem anderen Gerät pairen.

Ist das Nokia BH-104 Bluetooth Headset erstmal mit dem Handy gepairt, läuft vor allem die erneute Verbindung sehr vorbildlich ab. Meine vorherigen Noname-Headsets können da nicht mal ansatzweise mithalten. Viel zu oft musste ich mehrfach ein erneutes Pairing durchführen, um endlich telefonieren zu können.

Kommen wir zur Verwendung. Nokia ist hier mal wieder neue Wege gegangen und hat eine Kombination aus Bügel und Klemmmechanismus gewählt. Man hängt sich das Headset mittels des gebogenen Bügels ans Ohr und drückt es anschließend in die Ohrmuschel. Mit einer Art Wiederhaken hält es dort fest. Wenn man nicht telefoniert, kann man es auch einfach nur am Bügel hängen lassen. Ob das die beabsichtigte Vorgehensweise ist, weiß ich nicht. Es hat bei mir zumindest gut funktioniert. Allerdings scheint man bei den Finnen andere Ohrenmaßstäbe zu haben, denn ich musste den Bügel bereits auf die kleinste Position stellen. Wer also kleinere Ohren als ich hat – ich gehe jetzt mal davon aus, dass meine Ohren normal groß sind – der wird Probleme haben, sich das Teil anstecken zu können. Wie bei allen anderen Headsets, die ich bisher verwendet hatte, fangen die Ohren irgendwann zu schmerzen an. Auch das BH-104 macht da keine Ausnahme, allerdings nur, wenn man es durchweg in der Ohrmuschel behält. Hängt es einfach nur über dem Ohr, bemerkt man es überhaupt nicht.

Das Headset verfügt über 4 Tasten: Ein/Aus, Rufannahme und Laut/Leise. Die Rufannahmetaste verfügt, je nach Handy, über zusätzliche Funktionen wie Wahlwiederholung oder Sprachwahl. Die Tasten sind gut erreichbar, nur für den Ein/Aus Schalter muss man das Headset abnehmen. Die Rufannahmetaste ist extrem groß gehalten, was sich auch in der Bedienung positiv bemerkbar macht. Die Status-LED zeigt den aktuellen Verbindungsstatus sowie den Ein- und Ausschaltvorgang an, der zusätzlich auch von entsprechenden akkustischen Signalen begleitet wird. Gut mitgedacht hat Nokia im Falle eines Anrufes – das Headset selbst (im Kopfhörer) spielt den typischen Nokia-Klingelton ab, sodass man eingehende Anrufe auch bemerkt, wenn das Handy nicht in der Nähe liegt oder auf lautlos geschalten ist.

Die Lautstärke sowie die Sprachqualität während der Telefonate sind völlig in Ordnung und ich konnte bisher an dieser Stelle keine Mängel feststellen. Auch die Grenzen der Akkulaufzeit von 10h telefonieren/200h Standby habe ich nicht erreicht, bei mir waren es bisher insgesamt ca. 14 Stunden Autofahrt und der Akku war bei weitem noch nicht alle. Während dieser Zeit habe ich allerdings nur ab und zu telefoniert – Langzeitgespräche konnte ich noch nicht testen.

Fazit:
Nokia hat hier, im Gegensatz zu seinen Smartphones, ganze Arbeit geleistet und ein wirklich gutes Gerät abgeliefert. Der Tragekomfort wird nicht bei jedem Ohr gegeben sein und auch die Anbringung des Headsets am Ohr ist nicht gerade intuitiv. Sieht man aber davon einmal ab, erhält man ein businesskompatibles Headset mit durchdachter Funktion und einfacher Handhabung für schlanke 22 Euro.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Rainer von Vielen – Mein Block]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1345 2010-08-05T22:28:44Z 2010-08-06T14:00:48Z Für solche Sachen liebe ich die Bayern ;)

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Gastautoren / Blogpartner gesucht]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1336 2010-08-05T07:21:58Z 2010-08-06T12:00:50Z Leben und Karriere sind nicht immer leicht in Einklang zu bringen, dass weiß ich selbst aus eigener Erfahrung. Leider hat dies nun auch Johannes, meinen Co-Autor getroffen und so hat er keine Zeit mehr, hier zu schreiben. Ich bin nun also wieder auf der Suche nach Unterstützung. Wer Bock auf Schreiberei hat und seine Meinung zu Technik und auch allem anderen im Netz verbreiten möchte, der ist hier genau richtig.

Also, wer Interesse hat, ab und zu bzw. auch regelmäßig hier Artikel zu posten, der sollte sich entweder per Kommentar oder Mail oder über einen der restlichen Kanäle melden. Keine Angst, ich beiße nicht – noch nicht ;)

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Facetime]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1335 2010-08-05T07:27:26Z 2010-08-05T12:00:33Z

Ach ja, wie wurde Apple doch für seine Videotelefonie belächelt – geht nur über Wlan und außerdem kann das ja jedes billige UMTS Handy mit entsprechenden Kameras genauso. Letzterer Punkt mag stimmen, aber ich frage mich bei den Leuten, die so argumentieren, ob sie dieses Feature mit ihrem Handy schonmal ausprobiert haben – es ist grottenschlecht. Die eingebauten Frontkameras haben eine extrem kleine Auflösung und sind zudem noch sehr lichthungrig. Man kann damit vielleicht am helllichten Tage etwas sehen, aber in-Door oder Abends geht gar nicht. Hinzu kommt, dass das System nur am Stocken und ruckeln ist und dazu noch eine extreme Komprimierung erfährt.

Kurz gesagt, es ist nicht zu gebrauchen.

Ob man Videotelefonie nun überhaupt braucht, sei auch nochmal dahingestellt. Ich persönlich finde es recht praktisch, vor allem, wenn man weit entfernt von Heimat und Familie wohnt. Aber darum geht es gar nicht. Apple wollte es besser machen – und hat es scheinbar auch geschafft. Aber eben nur über Wlan. Findige Jailbraker haben es nun geschafft, dem iPhone vorzugaukeln, es befände sich im Wlan – was natürlich nicht der Fall ist. Somit ist es nun auch unterwegs möglich, Facetime zu verwenden. Der Preis dafür ist allerdings hart – mit 3Mbyte pro Minute an Daten muss man rechnen. Das erklärt auch, warum Apple die Wlan-Only Variante gewählt hatte. Ich selbst habe Facetime noch nicht in Aktion gesehen, kann also nur allgemein darüber sprechen – finde es aber trotzdem ne tolle Sache. Wenn man die Technik jetzt noch ins iPad packt, dann greif ich sofort zu. Aber bisher ist da ja noch leider nichts in Aussicht.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Real Life Mech Warrior?]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1321 2010-08-05T07:28:37Z 2010-08-03T12:00:58Z Zumindest hätte man hier schonmal die Steuerung. Wie geil wäre das dann wohl mit der Wiimote?

Links:
hackaday.com

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Ich bin wieder hier…]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1325 2010-08-02T05:51:52Z 2010-08-02T09:00:27Z

…in meinem Revier. Sorry für die Auszeit, aber das war einfach mal nötig. Nachdem wir in der Firma nun gut ein halbes Jahr an unserer neuen Plattform gearbeitet hatten und die Fertigstellungsphase sichtbar war, wurde sämtliche Energie in das Projekt gesteckt, was keinen Platz mehr für’s Bloggen und nur wenig für Twitter übrig ließ. Der mehr als verdiente Urlaub kam gleich im Anschluss und da wollte ich endlich mal komplett abschalten, was ich in großen Teilen auch konnte – komplett offline geht einfach nicht ;)

Mein erster Arbeitstag hat es nun gleich wieder ordentlich in sich – unser IT-Büro ist umgezogen, meine ersten Azubis kommen und es muss flott weiter entwickelt werden. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass mir bereits Ende der Urlaubs-Woche die Arbeit gefehlt hat – ob das nun positiv oder negativ zu werten ist kann ich noch nicht sagen… Auf jeden Fall freue ich mich auf eine spannende Woche. Auch hier im Blog will ich wieder ein bisschen Normalität reinbringen, denn aufgegeben habe ich das Bloggen noch lange nicht. Inwieweit ich das diese Woche schaffe weiß ich noch nicht, ich geb mir aber Mühe.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[endlich Urlaub]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1314 2010-07-26T15:28:25Z 2010-07-26T15:28:25Z

So sehr mir mein Beruf auch gefällt, muss ich doch trotzdem erkennen, dass Arbeit nicht alles im Leben ist. Und so bin ich seit Mittwoch mit meiner Frau, meinem Bruder und seiner Freundin in den ersten Urlaub seit 3 Jahren gefahren – es ging an die Ostsee, nach Binz auf Rügen. Auch wenn das Wetter bisher nicht so perfekt mitspielte, konnten wir bereits viele schöne Stunden zusammen verbringen. Neben dem Sprung in die Wellen gab es viel Fisch, Cocktails, Go-Kart und natürlich Entspannung. Ein wunderschöner riesiger Strand lädt zum Baden, Spazieren und Genießen ein und so entdecken wir jeden Tag etwas neues.

Für die Woche sind noch eine Mondscheinwanderung, eine Schiffstour, ein Grillabend, die Störtebecker Festspiele, eine Radtour usw. geplant – es soll ja nicht langweilig werden. Ich wünsche allen meinen Lesern einen ebenso tollen Urlaub.

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[ich werde Ausbilder]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1310 2010-07-08T21:09:44Z 2010-07-09T12:00:48Z Tja, etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker vollendet hatte – und schon bilde ich selber aus. Zwei Azubis sind gefunden und werden ab August in meine Obhut gegeben. Ich freu mich schon riesig drauf, Wissen weiter zu geben und anderen jungen Menschen bei ihrer Karriere zu helfen.

Etwas schockiert war ich über die Ansichten der IHK, PHP sei ja gar keine richtige Programmiersprache bzw. damit kann man doch keine Fachinformatiker ausbilden. Denen war einfach nicht klar, das PHP mittlerweile eine sehr moderne, vollständig objektorientierte Programmiersprache ist, mit der auch business-kritische Anwendungen entwickelt werden können. Und was damit wirklich möglich ist, zeigt sehr eindrucksvoll Facebook. Naja, wir haben die junge Dame überzeugt und haben grünes Licht bekommen. Etwas befremdlich sind diese Ansichten trotzdem, wenn man bedenkt, dass offensichtlich nicht genug Lehrstellen vorhanden sind…

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[Ad-Blocker – wie zerstöre ich das kostenlose Netz]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1304 2010-07-07T07:03:45Z 2010-07-07T12:00:03Z

Jeder kennt sie, die in Grundfarben blinkenden Monster, die sich über den Inhalt ganzer Internetseiten legen und einen durch fiese Button-Belegung daran hindern wollen, geschlossen zu werden. Und da kommen sie ins Spiel, die Ad-Blocker. Sicher kein verwerfliches Mittel gegen diese Plagen – nur leider wird auch an dieser Stelle mal wieder über das Ziel hinausgeschossen.

Es scheint mittlerweile Standard zu sein, sämtliche auch nur ansatzweise mit Werbung in Zusammenhang gebrachten Inhalte zu blocken. Und leider scheint es wieder eins zu zeigen: den Geiz der Menschen. Sie sind sogar zu geizig, sich Werbung anzuschauen. Und dabei rede ich jetzt nicht von extrem nerviger Werbung, die die Inhaltsaufnahme oder das Anschauen eines Videos verhindert – da sind Blocker sicher angebracht. Nein, diese Leute blocken z.B. sogar die Werbebanner, die Spiegel.de rechts neben dem Inhalt platziert, sie blocken Google Adwords sowie weitere Ad-Services. Natürlich mag das auf den ersten Blick ein angenehmeres Surfen sein, jedoch bezweifle ich mal, dass es im Sinne des Seitenbetreibers ist – zum einen wegen des Designs, zum anderen natürlich wegen der Einnahmen.

Die Leute haben scheinbar noch immer nicht verstanden, warum so viele Inhalte im Fernsehen und im Internet “kostenlos” angeboten werden können: durch Werbung. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich gegen gut gemachte Werbung nichts einzuwenden habe – auch nicht gegen sehr schlechte, denn da gibts öfter mal was zu lachen. Darum geht es aber gar nicht: Der Punkt ist, dass sich der Seitenbetreiber etwas dabei denkt, wenn er die Werbung einbaut. Und so lange das dezent als Werbebanner passiert, sollte auch niemand was dagegen haben. Es muss jedem klar sein, dass man eine professionelle Redaktion nicht mit Freigetränken und ein paar Flattr Beiträgen bezahlen kann.

Ich wünsche mir wirklich, dass wieder mehr Menschen ein bisschen mitdenken und nicht gegen das etablierte ökonomische System im Netz arbeiten – auch wenn ganz kostenlos und ohne Werbung sicher eine schöne Wunschvorstellung bleiben wird. Diesen Bereich decken ja zumindest sehr viele Blogs ab.

Auch ich werde Ad-Words hier im Blog wieder entfernen, weil es nicht viel bringt. Der Plan war nie, damit reich zu werden, ich wollte jedoch zumindest die Serverkosten wieder reinholen. Hat nicht geklappt, also bleibt es weiterhin ein Hobby mit nicht nur geistiger Investition ;)

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Martin Waury http://www.netzmensch-design.com <![CDATA[[php] Tutorial – SOAP mit dem Zend Framework]]> http://blog.netzmensch-design.com/wp/?p=1294 2010-07-06T07:27:16Z 2010-07-06T12:00:32Z Die Frequenz an Zend Artikeln hier im Blog ist steigend, da ich immer mehr damit zu tun habe. Und es ist ein geiles Framework!

Eine meiner vielen Aufgabenstellung war nun die Anbindung anderer Applikationen per SOAP Webservice Schnittstelle an das bestehende System.

Für alle, die nicht wissen, was ein Webservice ist: Es handelt sich dabei um eine Schnittstellentechnik, die es ermöglicht, dass Anwendungen über die Grenzen von Programmiersprache und Betriebssystem hinaus miteinander kommunizieren können. Die Schnittstellensprache ist dabei XML, und zwar in beiden Richtungen. Man ruft Funktionen per XML auf und erhält auch die Ergebnisse in XML-Form.

Nun kann man das ganze zusammenbauen, anschließend eine umfangreiche Dokumentation schreiben und sie dann an die Partner bzw. Benutzer weitergeben. Mann kann aber auch auf WSDL setzen – Webservice Description Language – die das vollautomatisch für einen erledigt. Unter Zend Framework muss man seine Funktionen nur mit Kommentaren im PHP Doc Format ausstatten und anschließend die entsprechende Funktion aufrufen – schon wird die WSDL automatisch erzeugt und man kann auf die entsprechenden Funktionen zugreifen.

Das erstmal als Hintergrundwissen. Aber wie wird der Webservice nun aufgebaut? Dazu benötigt man möglichst zwei Klassen: eine Klasse, um den Webservice zu verwalten sowie eine weitere Klasse, die die verfügbaren Funktionen stellt. Die Klasse zur Verwaltung ist aber wirklich optional, ihr könnt den Code auch an anderer Stelle platzieren.

Erstellen wir zuerst einmal die Klasse, die die aufrufbaren Funktionen bereit stellt:

class webservice
{
	/**
	 * get a hello world
	 *
	 * @param string $name
	 * @return string
	 */
	public function getHello($name)
	{
		return 'Hello world, '.$name.'!';
	}

}

Wie man sieht, eine stinknormale Klasse. Wichtig hier nochmal: die PHP Doc Kommentare!!! Ohne die funktioniert das nicht!

Nun noch das Handling des Webservice, was ich mal aus Gründen der Einfachheit ohne Klasse platziere:

ini_set("soap.wsdl_cache_enabled", 0);
$request = new Zend_Controller_Request_Http();
$url = 'http://testserver/webservice_test/public/api/remote?wsdl=show';

if($request->getQuery('wsdl') == 'show')
{
	$autodiscover = new Zend_Soap_AutoDiscover();
	$autodiscover->setClass('webservice');
	$autodiscover->handle();
}
else
{
	$server = new Zend_Soap_Server($url);
	$server->setClass('webservice');
	$server->handle();
}

So, das war jetzt schon ein bisschen komplizierter. Aber gehen wir den Spass doch mal Stück für Stück durch:

In der ersten Zeile deaktiviere ich soap.wsdl_cache_enabled, weil man sonst Probleme während der Entwicklung bekommt. Ruft man die WSDL nämlich ab, ändert danach etwas und ruft sie erneut ab, wird die Version aus dem Cache genommen und eure Änderungen kommen da ja nicht drin vor. Wichtig: schaltet soap.wsdl_cache_enabled auch bei eurem Client aus! Nach der Entwicklung könnt ihr das gerne wieder deaktivieren.

Anschließend hole ich mir das Zend Request Objekt, über welches ich überprüfe, ob die WSDL angefordert oder der Webservice selbst angesprochen wird – sprich, ich schau mir den GET-Parameter “wsdl” an und werte sein Value aus.

$url enthält den Pfad, welcher den auf den Webservice zeigt. Sprich: Wenn die WSDL unter http://testserver/webservice_test/public/api/remote?wsdl=show erreichbar sein soll, dann muss dieser Pfad auch hier so drin stehen. Grund dafür ist, dass der SOAP Server selbst diese Webservice Definition benötigt, sonst funktioniert er nicht!!! Dieser Punkt hat mich fast verzweifeln lassen, also passt hier besonders auf! Falls ihr an dieser Stelle Probleme habt: einfach mal vom Webserver aus die URL per Wget oder Curl aufrufen und prüfen, ob ihr ein Ergebnis bekommt. In meinem Fall konnte der Webserver nicht die URL zu sich selbst auflösen und somit auch nicht die URL aufrufen.

In der folgenden Weiche unterscheide ich wie gesagt, ob die WSDL angefordert wird oder nicht. Zend_Soap_AutoDiscover sorgt für die automatische Generierung einer WSDL Beschreibung, Zend_Soap_Server kümmert sich dann um die SOAP Requests.

Das war es eigentlich schon, und ihr habt euren ersten Webservice geschrieben.

Links

http://framework.zend.com/manual/en/zend.soap.server.html

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