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ON AIR – die interaktive TV-Zeitung für iPad, iPhone und iPod touch

Heut möchte ich mal auf eine interessante und vor allem kostenlose iOS-App hinweisen, die gerade frisch im App-Store angekommen ist: ON AIR. So ganz neu ist die App nicht, denn es ist der Nachfolger von myTVizz. Man fragt sich nun sicherlich, was denn an dem Nachfolger so viel besser sein soll, weshalb wir uns einfach mal die Feature-Liste anschauen:

  • native Auflösung auf dem iPad und iPhone 4 sowie volle Unterstützung für ältere iPhones/iPod touch (läuft ab iOS 3.1.3.)
  • Synchronisation der Einstellungen zwischen verschiedenen iOS Geräten über einen optionalen ON AIR Account
  • schnellere Lade- und Startzeit
  • Erinnerungen an Sendungen (Push-Notifications) – inkl. zukünftiger Ausstrahlungen und Wiederholungen
  • direkte Interaktion zu Sendungen via Facebook und Twitter
  • TV-Programm der nächsten sieben Tage von über 140 Sendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • die Navigation über das neuartige Programmraster oder neu gestaltete Listenansicht (mit Multi-Touch-Gesten)
  • personalisierbare Senderauswahl
  • Direkt-Zugriff auf 20:15-Uhr-Sendungen

iPhone: Programmliste

iPhone: Programmraster

Die App zeigt nicht nur allgemeine Infos zur aktuellen Sendung an, sondern auch Details zu den Schauspielern. Neben der Interaktion mit Facebook und Twitter gibt es nun auch eine Anbindung an Wikipedia und IMDb. Die direkte Kontaktaufnahme zu den Redaktionen/Sendern und die one-click Teilnahme an TV-Gewinnspielen und Votings stehen weiterhin zur Verfügung.

Ich konnte die App bisher nur kurz antesten, da ich selbst derzeit über kein iOS Gerät verfüge. Was aber hängen geblieben ist, dass das Programmraster echt cool ist und man sofort einen tollen Überblick über die laufenden Sendungen hat. Mein Featurerequest für die nächste Version wäre dann ganz klar, dass ich mit einem Klick auf eine Sendung gleich meinen Fernseher dazu bringen kann, dass er auf diesen Sender umschaltet. Immer mehr Fernseher verfügen über einen LAN-Anschluss, da sollte das ja das geringste Problem sein, oder? ;)

iPad: Programmraster, Programmliste und Sendungsdetails

ON AIR ist ein Produkt des Münchner Unternehmens „stanwood“, das auf die Darstellung von TV-Informationen und das Angebot von interaktiven Zusatzfunktionen zum laufenden Fernsehprogramm auf mobilen Devices spezialisiert ist.

Links:
stanwood.de

Epic Citadel – Unreal Engine 3 auf dem iPhone

Eigentlich dachte ich nach der Rage-Demo auf dem iPhone durch id Software, dass da der technische Horizont bereits erreicht ist – weit gefehlt, wie sich nun gezeigt hat. EPIC, die Firma hinter Unreal Tournament, Gears of War usw. hat die Unreal Engine auf das mobile Gerät portiert, und das, ohne wirklich grobe Einschnitte in Sachen Grafik hinnehmen zu müssen – man sieht wunderbar hochaufgelöste Texturen, Bump Mapping und hohe Sichtweiten. Das Schöne ist, dass man sehen kann, dass die Demo kein Fake ist – man kann sich nämlich frei bewegen. Die Epic Citadel läuft auf dem iPhone 3GS und 4 sowie dem iPod Touch (3. Generation) und dem iPad – für letzteres gibt es nochmal eine eigene Version. Ihr benötigt dafür mindestens iOS 3.1.0 oder höher.

So, nun genug gequatsch. Schaut es euch selbst an:

Die Epic Citadel gibt es kostenlos im App-Store, ihr könnt es euch also auch live anschauen, wenn ihr über eines der entsprechenden Geräte verfügt.

Facetime

Ach ja, wie wurde Apple doch für seine Videotelefonie belächelt – geht nur über Wlan und außerdem kann das ja jedes billige UMTS Handy mit entsprechenden Kameras genauso. Letzterer Punkt mag stimmen, aber ich frage mich bei den Leuten, die so argumentieren, ob sie dieses Feature mit ihrem Handy schonmal ausprobiert haben – es ist grottenschlecht. Die eingebauten Frontkameras haben eine extrem kleine Auflösung und sind zudem noch sehr lichthungrig. Man kann damit vielleicht am helllichten Tage etwas sehen, aber in-Door oder Abends geht gar nicht. Hinzu kommt, dass das System nur am Stocken und ruckeln ist und dazu noch eine extreme Komprimierung erfährt.

Kurz gesagt, es ist nicht zu gebrauchen.

Ob man Videotelefonie nun überhaupt braucht, sei auch nochmal dahingestellt. Ich persönlich finde es recht praktisch, vor allem, wenn man weit entfernt von Heimat und Familie wohnt. Aber darum geht es gar nicht. Apple wollte es besser machen – und hat es scheinbar auch geschafft. Aber eben nur über Wlan. Findige Jailbraker haben es nun geschafft, dem iPhone vorzugaukeln, es befände sich im Wlan – was natürlich nicht der Fall ist. Somit ist es nun auch unterwegs möglich, Facetime zu verwenden. Der Preis dafür ist allerdings hart – mit 3Mbyte pro Minute an Daten muss man rechnen. Das erklärt auch, warum Apple die Wlan-Only Variante gewählt hatte. Ich selbst habe Facetime noch nicht in Aktion gesehen, kann also nur allgemein darüber sprechen – finde es aber trotzdem ne tolle Sache. Wenn man die Technik jetzt noch ins iPad packt, dann greif ich sofort zu. Aber bisher ist da ja noch leider nichts in Aussicht.

FixPix – DAS iPhone Game

Immer wieder toll, wenn sich App-Entwickler etwas richtig tolles einfallen lassen:

iPhone OS 4.0 Multitasking – alles richtig gemacht?

Wahrscheinlich stempelt man mich schon lange als Apple-Fanboy ab, aber auch nach dem gestrigen Event muss ich mal wieder sagen: Daumen hoch, Apple. Ich will mich damit jetzt gar nicht in die Reihen der Apfel Evangelisten einreihen und his steveness huldigen, denn das iPhone OS 4.0 bringt (mal wieder viel zu spät) Neuerungen, die längst Usus sein sollten. Aber eines haben sie mal wieder richtig gemacht: nachgedacht. Absolut begeistert hat mich dabei die Art, wie das iPhone Multitasking handeln wird. Dabei kommt nämlich kein echtes Multitasking im ursprünglichen Sinne zum Einsatz, sondern eher ein Ersatz.

Apple hat sich, laut eigener Aussage, die Apps im Store angesehen und herausgefunden, dass sie eigentlich nur 7 Dienste benötigen, um Multitasking zu ermöglichen: Geo-Daten, Up-/Downloads, Background-Audio, Background VoIP, Task Completion, lokale Notifications, fast App Switching. Das bedeutet im Klartext: das Programm läuft nicht wirklich im Hintergrund weiter, sondern kann in bestimmten Fällen angestoßen werden, erledigt noch schnell eine Aufgabe und beendet sich dann oder wird einfach eingefroren, um beim nächsten Aufruf an dieser Stelle weiter zu machen. Der Vorteil dieser Methode soll sein, dass die Performance des Geräts nicht einbricht, und – noch viel wichtiger – der Akku nicht gleich schlapp macht.

Ich glaube, dass das wirklich der richtige Weg ist, Multitasking auf einem mobilen Gerät sinnvoll zu ermöglichen. Klar, Android kann echtes Multitasking und auf dem Milestone rennt das auch ganz gut, aber leider hakt es doch mal ab und an. Und von den “alten” Android-Geräten will ich mal gar nicht sprechen, denn die verkraften das überhaupt nicht. Doch bevor ich jetzt zu viel Vorfreude versprühe: erstmal schauen, wie die Umsetzung wird. Noch sind es Versprechen und eine Beta. Es wird sich zeigen müssen, ob die 7 Dienste wirklich reichen und ob alle Programme damit reibungslos laufen werden.

iTunes für Android, Blackberry, Palm Pre, PSP usw.

Heute möchte ich mal ein ganz tolles Programm vorstellen, welches mir den multimedialen Alltag um einiges erleichtert: doubleTwist. Das Tool kann so ziemlich jedes Gerät, das mit einer reinen MP3 Verwaltung sowie Playlists klarkommt, mit eurer iTunes Bibliothek synchronisieren. Dazu gehören z.B. Android-Geräte, PSP, Blackberry und Palm Pre. In meinem speziellen Fall hatte ich nach einer Lösung gesucht, zum Einen weiter iTunes verwenden zu können, zum Anderen aber die Medien-Bibliothek meines neuen Motorola Milestone immer aktuell zu halten.

Genau an diesem Punkt setzt das Tool an. Sobald man das gewünschte Zielgerät angesteckt hat, erscheint es im unteren Teil der doubleTwist Toolbar. Über den neu erschienenen Menüpunkt kann man auswählen, ob nur einige Playlisten oder die komplette Musiksammlung synchronisiert werden soll – ähnlich wie beim iPod unter iTunes. An dieser Stelle ist es sicherlich von Vorteil, alle anderen MP3s und Filme vom Handy/PSP/usw. zu entfernen, damit man keine doppelten Inhalte bekommt. Soweit ich das erkennen konnte, gleicht das Tool die Dateinamen ab und hält so den Datenbestand ohne einen Katalog auf dem neuesten Stand.

Ein weiteres nettes Feature ist die direkte Umwandlung von Videos in das für das jeweilige Gerät notwendige Format. Dazu muss man nur ein Video per Drag&Drop in das Programm ziehen und schon gehts los. Zusätzlich kann man direkt aus dem Programm heraus auch MP3s bei Amazon bestellen (was angeblich derzeit nur in den USA funktioniert).

doubleTwist gibts für Windows und Mac und befindet sich derzeit noch in der kostenlosen Beta-Phase. Wer Interesse hat, sollte also noch schnell zugreifen.

Links:
doubletwist.com

SO präsentiert man richtig

Der Typ hats einfach drauf. Er erzählt von seinem Leidensweg, mit Iphone Apps Geld verdienen zu wollen, was zum Schluss auch klappt. Aber seht selbst: