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Asus HDP-R1/2A O!Play Firmware Mod

Der Asus HDP-R1/2A O!Play Mediaplayer hat meinen Medienkonsum wirklich umgestellt – das Teil spielt jeden Scheiß ab und ist dabei auch noch gut bedienbar. Asus ist auch ziemlich fleißig, sodass öfter mal ein Firmwareupdate herauskommt. Wenn es aktive Firmware Entwickler gibt, dann sind Modder meistens nicht weit weg – was auch hier zutrifft. Ein findiger russischer Entwickler hat “moServices” entwickelt, welche zwar nicht unbedingt einen Firmware-Mod darstellen, dafür aber einige nützliche Tools installieren. Die Installation geht ziemlich einfach über die Bühne, was folgende Zeilen beweisen:

1. Telnet Verbindung zum Gerät herstellen (telnet [ip vom Asus HDP-R1/2A O!Play])

2. Benutzername “root”, Passwort gibt es keines.

3. folgende Zeilen eintippen:
cd /tmp
wget http://farvoice.net78.net/mos2/install
chmod +x install
./install

Ihr könnt nun wählen, ob ihr nur den Kernel oder Kernel und ein paar Standard-Module installieren möchtet. Ich habe an dieser Stelle die Minimalkonfiguration gewählt. Wartet nun einfach, bis das Programm durchgelaufen ist und startet den O!Play mittels der Taste 1 (an eurem PC) neu, wenn die Konsole euch danach fragt. Anschließend habt ihr die Tools installiert und könnt euch ans Einrichten machen. Ruft dazu einfach in eurem Browser die IP eures O!Play auf und schon wird sich folgendes Web-Interface zeigen:

Im Punkt “Services” könnt ihr die installierten Services entfernen, starten oder stoppen und unter “Modules” neue installieren. Unter “Configs” werden die Konfigurationsmöglichkeiten der jeweiligen Module aufgelistet.

Aber welche Features kann ich denn nun installieren? Hier eine Auswahl:

- Samba: Macht aus eurer USB-Festplatte ein NAS, auf das ihr über das Netzwerk von jedem PC aus zugreifen könnt
- vsFTPd: FTP-Server, der wesentlich besseren Datendurchsatz als Samba hat.
- Spindown: schaltet angesteckte USB-Festplatten in den Standby, wenn sie für einen bestimmten Zeitraum nicht verwendet werden
- Transmission: Ein Bittorrent Client, der für euch automatisch und stromsparend Downloads erledigt
- MediaTomb: UPnP Media Server, um eure Medien auch an andere Geräte zu Streamen
- TVStationList: die Liste der Internet-TV Sender bearbeiten
- RxStationList: die Liste der Internet-Radio Sender bearbeiten
- Mounts: beliebige Ressourcen Mounten, wie z.B. Freigaben im Internet

Wie ihr seht, lohnt sich die Installation. Auf der Seite von moServices findet ihr noch weitere Module. Das für mich interessanteste Feature ist Samba und FTP, da ich nun nicht mehr die USB-Platte rumschleppen muss, um diese mit neuen Inhalten betanken zu können.

Links:
http://farvoice.net78.net (russisch, Google Translator ist zu empfehlen!)

Der Unendliche USB Stecker

Was soll man dazu noch sagen? Einfach und doch genial…und man fragt sich mal wieder: warum ist da noch keiner vorher drauf gekommen?

Die Idee stammt vom chinesischen Design-Studenten Gonglue Jiang. Natürlich wird es ein bisschen problematisch, wenn man mit mehreren USB Geräten gleichzeitig Datenaustausch betreiben will – wobei die meisten Geräte wohl kaum die volle USB Bandbreite ausreizen werden. Auch an das Stromproblem (USB Ports können nur 500maH rausrücken) hat der feine Herr gedacht: Ein zusätzliches Netzteil wird einfach mit in die Reihe gesteckt und sorgt so für den nötigen Saft.

Klasse Idee! Ich hoffe, die Stecker kommen irgendwann mal auf den Markt….

Link:
yankodesign.com

XBox360 mit USB Speicher erweitern

Yeah, immer wieder zeigt sich, dass Microsoft beim Thema Konsolen ganz vorne mitschwimmt. Der nächste Clou ist nun, dass man voraussichtlich ab dem Sommer-Update 2010 USB Sticks und Festplatten als Speicher verwenden kann. Wo der Unterschied zu jetzt ist? Bisher konnte man lediglich Musik, Bilder und Filme per USB abspielen, mit diesem Update kann man die Platte dann z.B. für die Festplatteninstallation von Spielen bzw. Demos nutzen. Sprich, man kann sich die relativ teuren proprietären Platten sparen.

Tolle Entwicklung! Ich freu mich auf das Update.

Infinitec Infinite – der unendliche USB Stick

Es gibt immer wieder Entwicklungen, bei denen man denkt: warum ist da vorher noch keiner drauf gekommen? Der Infinite (unendliche) USB Stick von Infinitec ist so ein Produkt. Es handelt sich im Prinzip um einen USB-Wlan Stick, der auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann. Erstmal nichts spektakuläres. Das tolle an dem Gerät ist aber, dass es sich dabei trotzdem wie ein normaler USB-Stick verhält. Sprich, man kann das Teil an jedem Gerät betreiben, was von einem USB Stick lesen kann.

Und so kann man z.B. seinen DVD-Player, Drucker, oder die Konsole um einen einfachen Dateizugriff per Wlan erweitern. Tolle Idee. Jetzt fragt sich nur noch, zu welchem Preis man den Spaß bekommt.

Links:
infinitec.com